Trotz steigender Kosten für Adventskalerder kann Portaner Tafel viele Kinder versorgen

Seit acht Jahren gehört die Adventskalender-Spendenaktion für die Portaner Tafel fest zur Vorweihnachtszeit in Porta Westfalica. Was als kleines privates Projekt engagierter Bürger und Bürgerinnen begann, hat sich zu einer wichtigen Unterstützung für Familien entwickelt, die auf Hilfe angewiesen sind.

In diesem Jahr konnten erneut 300 Adventskalender verteilt werden – und damit so viele wie nie zuvor. Als die Aktion ins Leben gerufen wurde, erreichten die Spender etwa 100 Jungen und Mädchen. Heute ist der Bedarf dreimal so hoch. Parallel dazu haben sich auch die Preise für Adventskalender deutlich verändert. Zu Beginn kostete ein Kalender noch 99 Cent inzwischen liegt der Preis bei etwa 2,30 Euro.

„Gerade diese Entwicklung ist für viele Menschen spürbar,“ sagt Franziska Becker von der Portaner Tafel .Die steigenden Kosten machen es den Unterstützern zunehmend schwerer, die benötigte Menge zusammen zubekommen. Unterstützt wird die Aktion inzwischen auch von lokalen Lebensmittel Einzelhändler, der hilft, die gestiegenen Preise abzufangen.

Trotz aller Herausforderungen konnten die Organisatoren auch in diesem Jahr genügend Kalender zusammentragen. Becker zeigt sich dankbar, dass diese Initiative gibt. Wir wissen, das die Unterstützer damit mittlerweile an ihre Grenzen stoßen. Das macht die Sache umso bedeutungsvoller.

In diesem Jahr seien die Spenden für süße Zusatzleckereien deutlich zurückgegangen. Trotzdem reichte es sogar dafür, auch Großeltern zu versorgen, die Enkelkinder bei sich in der Familie haben.“ Das ist ein schönes Zeichen in einer schwierigen Zeit sagt Becker.

Die Aktion wird von privaten Portaner Bürgern organisiert und seit einigen Jahren von der SPD Porta Süd unterstützt. Mitinitiatorin Kerstin Wehling und Siegfried Linder, Vorsitzender des Ortsverein sehen die zunehmende Akzeptanz als Bestätigung für ihre Engagement.

„Normalerweise bekommen die Kinder ihre Kalender erst nach Weihnachten. Das fanden und finden wir schade. Darum sind wir mit der Aktion aktiv geworden“ erklären Wehling und Linder aus dem SPD Ortsvereinsvorstand.

Was einst als spontane Idee einiger engagierter Bürger begann, ist heute ein Symbol für gelebte Solidarität- und ein Hoffnungsschimmer für Familien in der Adventszeit Unterstützung brauchen

SPD Porta Süd informiert zusammen mit der BIGTAB über die mögliche ICE-Trasse auch durch den Portaner Süden

Am vergangenen Freitag nutzten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich im trotz der ausklingenden Urlaubszeit gut besuchten Holtruper Dörphus vom SPD-Ortsverein Porta Süd und Reinhard Fromme, dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative BIGTAB, über das Projekt „ICE-Neubautrasse Bielefeld-Hannover“ informieren zu lassen und anschließend dazu Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Thomas Edler, SPD-Ratsmitglied und -kandidat für Möllbergen und dem Vennebecker Bruch, begrüßte die Zuhörer und stellte dabei fest, dass er selbst – wie viele andere in Möllbergen auch – von den Neubauplänen der Deutschen Bahn betroffen wäre. Für ihn ist es ein „Wahnsinns-Projekt, wenn man Milliarden Euro dafür investiert, um ein paar Minuten Fahrzeit einzusparen. Das viele Geld kann man sicherlich auch woanders besser einsetzen.“

Anschließend folgte mit dem Vortrag von Reinhard Fromme der Schwerpunkt der Veranstaltung. Nach einem kurzen historischen Überblick über die Geschichte der BIGTAB ging es um die Grundlagen der Pläne aus dem Verkehrsministerium bzw. der Deutschen Bahn: der sogenannte „Deutschland-Takt“ soll ermöglichen, dass zwischen Großstädten wie Bielefeld und Hannover bzw. Hannover und Wolfsburg alle 30 Minuten Züge verkehren, damit man nicht so viel Wartezeit am Bahnhof verbringen muss.

Dieses Ziel, so stellte die BIGTAB in vielen Gesprächen mit dem Ministerium und der DB fest, ist für die Auftraggeber der Planer eine unumstößliche Grundvoraussetzung für die geplanten Varianten und kann nicht mit einem Ausbau derBestandsstrecke erfüllt werden, sondern nur mit dem Neubau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke, auf der ICEs mit 300 km/h fahren können und sollen.

Der von Bürgerinitiativen und lokalen Bundestagsabgeordneten vorgeschlagene Ausbau der Bestandsstrecke wäre kostengünstiger und ein weniger massiver Eingriff in die Umwelt – so muss eine Hochgeschwindigkeitsstrecke in Beton gebaut werden, während für einen Streckenausbau für Tempo 250 km/h auch der „klassische“ Untergrund aus Schwellen verwendet werden kann.

Von den insgesamt 12 Varianten, die mit einem Suchraum von jeweils 1000 Metern Breite eine große Unschärfe aufweisen, sind aus Sicht von Reinhard Fromme die beiden Varianten 3 und 4 am wahrscheinlichsten – dafür sprechen auch die kürzlich vorgenommenen Probebohrungen. Und gerade diese Varianten würden die 4 Ortsteile Holtrup, Vennebeck, Costedt und Möllbergen am stärksten betreffen. Ende des Jahres wird die DB das Ergebnis ihrer ersten Planungen mit der Vorstellung ihrer Vorzugsvariante vorlegen und mit diesem Vorschlag dann in die Beratungen im Bundestag gehen.

Man muss hier durch Unterstützung der Bürgerinitiativen und letztlich durch die Menschen vor Ort den politischen Druck aufrechterhalten, der von den nach der letzten Bundestagswahl noch verbliebenen regionalen SPD-Bundestagsabgeordneten sowie u. a. dem neuen niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies aktuell hoch gehalten wird, um das entsprechende Gesetz, das diese Neubaustrecke begleiten und umsetzen soll, zu verhindern.

Daneben gibt es noch eine vage Hoffnung: noch vor der weiteren Umsetzung des „Deutschland-Taktes“ will die DB die Generalsanierung ihres Netzes voranbringen. Das ist eine ebenfalls sehr teure und langwierige, aber nötige Maßnahme zur Instandhaltung des Bahnnetzes. Für den Abschnitt Minden – Hannover ist diese Maßnahme bereits auf 2034 verschoben worden. Vielleicht wird ja im Rahmen der Vorstellung der neuen Führung und der neuen Strategie der Deutschen Bahn durch das Verkehrsministerium am 22. September angekündigt, dass erst einmal nur die Generalsanierung durchgeführt wird und die weitere Umsetzung des „Deutschland-Taktes“ zusammen mit dem Neubau der ICE-Trasse Bielefeld – Hannover verschoben bzw. neu überdacht wird.

Auch vor diesem Hintergrund ist weiterer Protest gegen die Neubaustrecke sehr hilfreich.Im Anschluss an den ausführlichen Vortrag betonte Fritz-Günter Vogt, SPD-Ratskandidat für Holtrup/Vennebeck/Costedt, wie wichtig die weitere Unterstützung der Bürgerinitiative BIGTAB durch die Menschen im Süden von Porta Westfalica ist. Die Hälfte der von der DB angedachten Trassenvarianten führen durch diese Ortsteile, weswegen es sehr wahrscheinlich ist, dass die tatsächlich zu bauende Trasse durch Holtrup, Vennebeck, Costedt und Möllbergen verläuft.

In der anschließenden Diskussion waren große Verunsicherung und Unverständnis bei vielen Zuhörenden über dieses Milliardenprojekt spürbar. Dabei ging es nicht nur um die Baukosten, die Zerstörung von Landschaften und die Gefährdung von Wasserschutzgebieten, sondern auch ganz praktisch um die Zukunft des eigenen Häuschens.

Vor diesem Hintergrund verwies Reinhard Fromme darauf, dass bei dem Neubau der ICE-Strecke Hannover – Hamburg für den „Deutschland-Takt“ die DB getroffene Vereinbarungen am Ende doch aufgekündigt hat und dass deswegen am 14. September in Seevetal ein „Dinner in White“ als Protestaktion gegen dieses Neubauprojekt stattfinden wird, zu der weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich eingeladen sind.

Eine neue Attraktion für kleine und große Festbesucher sorgt seit Kurzem in Nammen für Begeisterung: Eine 4×5 Meter große rot-weiße Hüpfburg, gespendet vom ehemaligen SPD-Ortsverein Nammen, steht ab sofort den örtlichen Vereinen zur Verfügung.

Nach der Auflösung des Ortsvereins und dem Übergang in die SPD-Nordkette war noch ein Restbetrag in der Vereinskasse vorhanden. „Wir wollten der Dorfgemeinschaft etwas zurückgeben“, erklären Carsten Bulmahn und Jörg Achilles, die sich gemeinsam für die Spende starkgemacht haben.

Die Idee, etwas Bleibendes für die Kinder und Familien im Ort zu schaffen, kam schnell auf – und so fiel die Wahl auf eine Hüpfburg, die von allen ortsansässigen Vereinen ausgeliehen werden kann. Die Koordination der Termine übernimmt Carsten Bulmahn in Zusammenarbeit mit der Jugendfeuerwehr Nammen.

Ihr erster Einsatz war bereits ein voller Erfolg: Beim diesjährigen Treckertreffen sorgte die SPD-Hüpfburg für strahlende Kinderaugen und auch so mancher Erwachsene ließ es sich nicht nehmen, selbst ein paar Sprünge zu wagen.

„Die Resonanz war durchweg positiv“, freut sich Bulmahn. „Wir hoffen, dass die Hüpfburg noch bei vielen Veranstaltungen im Dorf zum Einsatz kommt und zur Belebung des Gemeinschaftslebens beiträgt.“

Die Vereine im Ort können sich für die Nutzung direkt an Carsten Bulmahn wenden, um einen Termin abzustimmen. Die Jugendfeuerwehr unterstützt bei Transport und Aufbau – ein weiterer Beweis für das gute Miteinander in der Nammer Dorfgemeinschaft.

Foto: Moondance/pixabay.com

Die medizinische Versorgung in Porta Westfalica steht vor großen Herausforderungen. Schon heute ist klar: Ohne eine vorausschauende Planung droht in den kommenden Jahren ein weiterer Abbau der hausärztlichen Versorgung. Deshalb braucht es jetzt entschlossenes Handeln – und ein modernes Ärztehaus in Holzhausen ist dabei ein zentraler Baustein.

Im Bezirksausschuss Holzhausen und im Ausschuss für Planung und Umweltschutz wurden in den vergangenen Monaten erste Weichen gestellt. Private Investoren haben am Kreisel in Holzhausen ein Projekt vorgestellt, das weit über eine reine Ansammlung von Arztpraxen hinausgeht: Geplant sind neben mehreren Haus- und Fachärzten auch ergänzende Angebote wie Hörakustik, Physiotherapie und möglicherweise sogar eine Radiologie. Zudem könnten Wohngruppen der Deutschen Fachpflege im Gebäudekomplex Platz finden.

Die SPD hat in den Beratungen klar gemacht:

  • Eine Verdrängung bestehender Apotheken darf es nicht geben – Kooperation statt Konkurrenz ist gefragt.
  • Die städtische Stellplatzsatzung muss eingehalten werden, um Verkehrsprobleme zu verhindern.
  • Falls Wohnraum entsteht, gilt unser Grundsatz: 20 % bezahlbarer Wohnraum sind verpflichtend.

Nach intensiver Diskussion wurde mit dem Einleitungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 98 „Ärztehaus Holzhausen“ ein wichtiger Schritt getan. Noch ist nichts entschieden – aber der Weg ist frei, um die medizinische Infrastruktur im Stadtteil und darüber hinaus nachhaltig zu sichern.

Diskussion in der SPD Porta Mitte: Mehr als ein Projekt für Holzhausen

Auch die SPD Porta Mitte hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Auf der letzten Mitgliederversammlung stellte unser Vorsitzender Jan Frohwitter die aktuellen Planungen vor. Die Diskussion war lebhaft, vielfältig und vor allem eines: von großer Einigkeit geprägt.

Alle waren sich bewusst: Es geht hier nicht nur um Holzhausen, sondern um die gesamte Stadt Porta Westfalica. Die Menschen haben Anspruch auf eine gute und erreichbare Gesundheitsversorgung – egal in welchem Stadtteil sie leben.

Deshalb ist klar:

  • Die SPD wird das Projekt aktiv, kritisch und konstruktiv begleiten.
  • Wir setzen uns für eine Lösung ein, die Versorgungslücken schließt und gleichzeitig neue Angebote schafft.
  • Wir wollen ein Ärztehaus, das nicht nur den heutigen Bedarf deckt, sondern Porta auch für die Zukunft gut aufstellt.

Für uns ist dieses Projekt keine Randnotiz, sondern eine Investition in Lebensqualität, Sicherheit und Daseinsvorsorge. Die SPD wird weiterhin mit Nachdruck daran arbeiten, dass das Ärztehaus Realität wird – für Holzhausen und für ganz Porta.

Mehrere Hundert Besuchende erlebten Anfang Juli beim Sommerfest der AWO am Begegnungszentrum in Lerbeck ein abwechslungsreiches Programm mit rhythmischen Klängen von Samba Raio und der Chorgruppen des Grundschulverbundes der GS Neesen-Kleinenbremen sowie georgischen Tänzen einer Tänzergruppe aus der Ukraine.

Für das leibliche Wohl sorgte u.a. die SPD-Nordkette, die den Bratwurststand übernommen hatte und mehrere Stunden lang für wohlschmeckende Schweinebratwurst und Rinderbratwurst sorgte. Unübersehbar dabei die roten Schürzen mit dem SPD-Logo. 

Zur Kommunalwahl wird es eine personelle Veränderung im Wahlbezirk Holtrup, Vennebeck & Costedt geben

Nach vielen Jahren engagierter Ratsarbeit verabschiedet sich Siegfried „Ringo“ Linder aus gesundheitlichen Gründen aus der Kommunalpolitik. Die SPD Porta-Süd und die SPD Porta Westfalica danken ihm von ganzen Herzen für seinen großen Einsatz für die Menschen vor Ort!

Siegfried Linder:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Holtrup, Vennebeck und Costedt. Die Arbeit der vergangenen Jahre in der Kommunalpolitik war für mich besonders wichtig. Eine Herzensangelegenheit! Auf keiner politischen Ebene ist man näher an den Menschen. Ich nutze, diese Gelegenheit, mich bei Ihnen verabschieden zu dürfen und bedanke mich bei Ihnen für Ihre jahrelange Unterstützung. Aufgrund gesundheitlicher Umstände werde ich bei der nächsten Kommunalwahl nicht antreten. Die politische Arbeit der SPD geht jedoch weiter.“

Die Arbeit geht weiter – mit frischer Energie. Bei der anstehenden Kommunalwahl wird Fritz-Günter Vogt für die SPD ins Rennen gehen.

Fritz-Günter Vogt kennt den Wahlbezirk, die Menschen und die Herausforderungen. Als Praktiker weiß er, wo’s brennt – und setzt sich mit Erfahrung und Herz für unsere Stadt ein.

Der SPD Ortsverein würde sich freuen, wenn Sie Fritz-Günter Vogt dasselbe Vertrauen schenken. Porta Westfalica und seine Bürgerinnen und Bürger liegen Fritz-Günter am Herzen. Darum wird er seine Erfahrung und Kraft für die Entwicklung der Stadt einsetzen.

Schenken Sie Fritz-Günter Vogt am 14. September ihr Vertrauen!

v.l. J. Hammermeister, J. Achilles, C. Bulmahn, I. Horter, A. Besser, V. Brockmeier, A. Sander, K. Breier

Die SPD-Ortsvereine Neesen-Lerbeck, Nammen, Wülpke und Kleinenbremen haben sich zu dem neu gegründeten Ortsverein „Porta Westfalica – Nordkette“ zusammengeschlossen. 

„Wir wollen unsere Kräfte bündeln und nah bei den Menschen unserer Heimat sein“ sagt Vorsitzender Jörg Achilles. Neue Mitglieder, ob jung oder alt, seien herzlich willkommen, um die Aufgaben vor Ort mitzugestalten und mitzubestimmen. 

„Es gibt viel zu tun“, sagt Vorstandsmitglied Volker Brockmeier, „die Demokratie erfordert das Engagement vieler und wir wollen hier vor Ort im Norden Portas mitnehmen, einbeziehen und ihre Stimme in den kommunalen Gremien vertreten.“

“Zusätzlich wollen wir bei Sorgen und Problemen eine verlässliche Anlaufstelle für unsere Bürgerinnen und Bürger sein“, unterstreicht Vorstandsmitglied Carsten Bulmahn

Ergänzt wird der Vorstand des Ortsvereins durch Mareike DornyIngeborg HorterAlessandro BesserReiner BesserAndreas SanderAndreas KoldehoffThomas WehkingJoachim Hammermeister und Reinhard Fromme.

Am Ende des auch vom SPD Ortsverein Porta-Mitte (Hausberge, Holzhausen, Barkhausen) engagiert geführten Wahlkampfes trafen sich die Mitglieder des Ortsvereins kurz vor der Bundestagswahl zur diesjährigen Jahreshauptversammlung. Für sie bedeutet sich für die Demokratie zu engagieren, nicht nur bei Wahlen ein Kreuz für die SPD zu machen. Sie „arbeiten“ für die beste aller Staatsformen in vielfältiger Weise. So konnte Vorsitzender Jan Frohwitter in seinem Jahresrückblick u.a. berichten, dass bei der Neugestaltung der Grundsteuer B das vom Ortsverein geforderte Ziel, dass die veränderte Steuer für die Besitzer von Wohngrundstücken keine zusätzliche Belastung zur Folge haben sollte, über die SPD-Fraktion erfolgreich umgesetzt wurde.

Einen Blick in die Zukunft gab SPD-Kreisgeschäftsführer Ulrich Pock mit einem informativen Bericht zum Thema Neubauten und  Finanzen der MühlenKreisKliniken. 

Ein positiver Kassenbericht durch die OV-Kassiererin Karolin Erger bei stabilen Mitgliederzahlen bildet die Grundlage, dass der Ortsverein eine feste Anlaufstelle für politisches Engagement in Porta Westfalica bleibt. Und auch der Ortsvereinsvorstand blieb stabil: Wiederwahl für den gesamten Vorstand war die Folge. Neugewählt aber wurden 10 Delegierte für die Stadtwahlkreiskonferenz und 5 Delegierte für die Kreiswahlkreiskonferenz. Sie werden demnächst beteiligt sein, wenn für die Kommunalwahl im Herbst die notwendigen personellen und inhaltlichen Entscheidungen getroffen werden müssen. 

Der Ortsverein sieht sich gut gerüstet, um gemeinsam an einer starken und sozialen Politik für Porta Westfalica zu arbeiten – neue Mitglieder sind dafür jederzeit herzlich willkommen.

„Unsere Forderung nach differenzierten Hebesätzen für eine aufkommens- und gleichzeitig belastungsneutrale Grundsteuer B war erfolgreich!“ Mit diesem Satz eröffnete der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Porta-Mitte (Hausberge, Holzhausen, Barkhausen) und Ratsmitglied Jan Frohwitter die gut besuchte Mitgliederversammlung im Bürgerhaus in Hausberge. 

Damit wären die für Mieter und Besitzer von Wohngrundstücken befürchteten deutlichen Steuererhöhungen vom Tisch. Und der Ortsverein konnte sich auf den Vortrag von Landrat Ali Dogan konzentrieren. Dieser kritisierte deutlich die vom Landtag NRW angekündigten Sozialkürzungen von etwa 85 Mill. €. Aufgrund des großen öffentlichen Protestes in ganz NRW wurden sie jetzt von der schwarz-grünen Landesregierung nur zum Teil zurückgenommen. Auch deshalb verkündete der Landrat eine schwierige Haushaltslage im Kreis, die sich auch negativ auf den Portaner Haushalt auswirken könnte. Für den Kreis stellt auch das nahgelegene Johannes Wesling Klinikum eine finanzielle Belastung dar, die aber zum Wohle der BürgerInnen gut angelegt ist. 

Nach einer lebhaften Diskussion über Spielräume der beiden Kommunalhaushalte ehrten dann der Landrat und Ortsvereinsvorsitzende Sigrid Remmert für die inzwischen 10 jährige und Heinz Froehlke für unfassbare 50 jährige SPD-Mitgliedschaft, die auch eine Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit im der demokratischen Zivilgesellschaft einschließt.

Jedem Kind ein Adventskalender – Gelebte Solidarität: Initiative beschenkt die Portaner Tafel mit
300 süßen Leckereien

Porta Westfalica. Süße Naschereien in der Vorweihnachtszeit sind auch bei Kindern sehr beliebt. Allerdings kann sich nicht jede Familie Weihnachtsleckereien angesichts der Preissteigerungen leisten. Dazu gehören auch Adventskalender, die es in vielfältiger Form im Einzelhandel gibt und ihren Preis haben. 

Eine private Initiative Portaner Bürger, unterstützt vom SPD-Ortsverein Porta-Süd, sammelt Geld, um davon Adventskalender zu kaufen. Diese werden dann an die Portaner Tafel gespendet, damit alle Jungen und Mädchen jeden Tag ein Türchen öffnen können.

Rund 300 Kinder gehören zu dem Kreis der bedürftigen Familien, die von der Portaner Tafel versorgt werden. „Es ist leider so, dass die bedürftigen Kinder erst nach Weihnachten die übrig gebliebenen Kalender bekommen. Das finden wir bedauerlich und wollen hier Abhilfe schaffen“, sagen Siegfried Linder und Kerstin Wehling vom SPD-Ortsverein bei der Übergabe an der Ausgabestelle der Tafel in Hausberge. Sabine Albrecht von der Portaner Tafel dankt jetzt den Spendern für diese besondere Zuwendung.

Die Kalenderaktion der Initiative hat eine große Tradition und findet mittlerweile zum siebten Mal statt. Die Zahl der Bedürftigen ist dabei im Laufe der Zeit gestiegen, anfangs hatten einhundert Kalender ausgereicht, nun sind es rund 300. Auch die Kosten sind mittlerweile gestiegen. Von 85 Cent zu Beginn der Aktion kosten die Kalender nun 1,78 Euro und mehr. „Wir bemühen uns sehr, dass wir die notwendige Zahl an Kalendern trotz gestiegener Kosten zusammenbekommen“, sagen Linder und Wehling.

In diesem Jahr gab es auch eine Neuerung. Als Anerkennung für die geleistete Arbeit in den Räumen der Portaner Tafel hatten die Initiatoren auch knapp zwei Dutzend Adventssterne für die Mitarbeiter der Tafel dabei. „Hier wird viel wertvolle Arbeit geleistet, die man nicht so ohne weiteres sieht“, sagt Thomas Edler, ebenfalls aus dem Portaner SPD-Ortsverein. 

Auch künftig sollen weitere Spendenaktionen folgen, zum Beispiel zur Osterzeit. Hier wurden in der Vergangenheit Sammlungen organisiert, um Dauerlebensmittel wie Kaffee zu kaufen und diese der Portaner Tafel zukommen zu lassen.

Nach Angaben der Tafel-Mitarbeiter werden aber auch andere Dinge des täglichen Lebens benötigt. Dazu gehören Wasch- und Hygieneartikel. „Hier vor Ort wird wichtige Arbeit geleistet, unabhängig von Herkunft und Alter. Es komme allen zugute, die hier in unserer wunderschönen Stadt leben“, sagen die Initiatoren.

„Die Aktion Adventskalender ist ein Beispiel für Solidarität in unserer Gesellschaft und schafft die Möglichkeit, zum Ende des Jahres Freude zu bringen.“ Leider werden in Deutschland immer noch Einrichtungen wie die Portaner Tafel gebraucht, die Menschen in Not unterstützen. Siegfried Linder, Kerstin Wehling und Thomas Edler nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Mitarbeitern der Tafel für ihr Engagement zu bedanken.