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Die medizinische Versorgung in Porta Westfalica steht vor großen Herausforderungen. Schon heute ist klar: Ohne eine vorausschauende Planung droht in den kommenden Jahren ein weiterer Abbau der hausärztlichen Versorgung. Deshalb braucht es jetzt entschlossenes Handeln – und ein modernes Ärztehaus in Holzhausen ist dabei ein zentraler Baustein.
Im Bezirksausschuss Holzhausen und im Ausschuss für Planung und Umweltschutz wurden in den vergangenen Monaten erste Weichen gestellt. Private Investoren haben am Kreisel in Holzhausen ein Projekt vorgestellt, das weit über eine reine Ansammlung von Arztpraxen hinausgeht: Geplant sind neben mehreren Haus- und Fachärzten auch ergänzende Angebote wie Hörakustik, Physiotherapie und möglicherweise sogar eine Radiologie. Zudem könnten Wohngruppen der Deutschen Fachpflege im Gebäudekomplex Platz finden.
Die SPD hat in den Beratungen klar gemacht:
- Eine Verdrängung bestehender Apotheken darf es nicht geben – Kooperation statt Konkurrenz ist gefragt.
- Die städtische Stellplatzsatzung muss eingehalten werden, um Verkehrsprobleme zu verhindern.
- Falls Wohnraum entsteht, gilt unser Grundsatz: 20 % bezahlbarer Wohnraum sind verpflichtend.
Nach intensiver Diskussion wurde mit dem Einleitungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 98 „Ärztehaus Holzhausen“ ein wichtiger Schritt getan. Noch ist nichts entschieden – aber der Weg ist frei, um die medizinische Infrastruktur im Stadtteil und darüber hinaus nachhaltig zu sichern.
Diskussion in der SPD Porta Mitte: Mehr als ein Projekt für Holzhausen
Auch die SPD Porta Mitte hat sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Auf der letzten Mitgliederversammlung stellte unser Vorsitzender Jan Frohwitter die aktuellen Planungen vor. Die Diskussion war lebhaft, vielfältig und vor allem eines: von großer Einigkeit geprägt.
Alle waren sich bewusst: Es geht hier nicht nur um Holzhausen, sondern um die gesamte Stadt Porta Westfalica. Die Menschen haben Anspruch auf eine gute und erreichbare Gesundheitsversorgung – egal in welchem Stadtteil sie leben.
Deshalb ist klar:
- Die SPD wird das Projekt aktiv, kritisch und konstruktiv begleiten.
- Wir setzen uns für eine Lösung ein, die Versorgungslücken schließt und gleichzeitig neue Angebote schafft.
- Wir wollen ein Ärztehaus, das nicht nur den heutigen Bedarf deckt, sondern Porta auch für die Zukunft gut aufstellt.
Für uns ist dieses Projekt keine Randnotiz, sondern eine Investition in Lebensqualität, Sicherheit und Daseinsvorsorge. Die SPD wird weiterhin mit Nachdruck daran arbeiten, dass das Ärztehaus Realität wird – für Holzhausen und für ganz Porta.




