Trotz steigender Kosten für Adventskalerder kann Portaner Tafel viele Kinder versorgen

Seit acht Jahren gehört die Adventskalender-Spendenaktion für die Portaner Tafel fest zur Vorweihnachtszeit in Porta Westfalica. Was als kleines privates Projekt engagierter Bürger und Bürgerinnen begann, hat sich zu einer wichtigen Unterstützung für Familien entwickelt, die auf Hilfe angewiesen sind.

In diesem Jahr konnten erneut 300 Adventskalender verteilt werden – und damit so viele wie nie zuvor. Als die Aktion ins Leben gerufen wurde, erreichten die Spender etwa 100 Jungen und Mädchen. Heute ist der Bedarf dreimal so hoch. Parallel dazu haben sich auch die Preise für Adventskalender deutlich verändert. Zu Beginn kostete ein Kalender noch 99 Cent inzwischen liegt der Preis bei etwa 2,30 Euro.

„Gerade diese Entwicklung ist für viele Menschen spürbar,“ sagt Franziska Becker von der Portaner Tafel .Die steigenden Kosten machen es den Unterstützern zunehmend schwerer, die benötigte Menge zusammen zubekommen. Unterstützt wird die Aktion inzwischen auch von lokalen Lebensmittel Einzelhändler, der hilft, die gestiegenen Preise abzufangen.

Trotz aller Herausforderungen konnten die Organisatoren auch in diesem Jahr genügend Kalender zusammentragen. Becker zeigt sich dankbar, dass diese Initiative gibt. Wir wissen, das die Unterstützer damit mittlerweile an ihre Grenzen stoßen. Das macht die Sache umso bedeutungsvoller.

In diesem Jahr seien die Spenden für süße Zusatzleckereien deutlich zurückgegangen. Trotzdem reichte es sogar dafür, auch Großeltern zu versorgen, die Enkelkinder bei sich in der Familie haben.“ Das ist ein schönes Zeichen in einer schwierigen Zeit sagt Becker.

Die Aktion wird von privaten Portaner Bürgern organisiert und seit einigen Jahren von der SPD Porta Süd unterstützt. Mitinitiatorin Kerstin Wehling und Siegfried Linder, Vorsitzender des Ortsverein sehen die zunehmende Akzeptanz als Bestätigung für ihre Engagement.

„Normalerweise bekommen die Kinder ihre Kalender erst nach Weihnachten. Das fanden und finden wir schade. Darum sind wir mit der Aktion aktiv geworden“ erklären Wehling und Linder aus dem SPD Ortsvereinsvorstand.

Was einst als spontane Idee einiger engagierter Bürger begann, ist heute ein Symbol für gelebte Solidarität- und ein Hoffnungsschimmer für Familien in der Adventszeit Unterstützung brauchen

SPD Porta Süd informiert zusammen mit der BIGTAB über die mögliche ICE-Trasse auch durch den Portaner Süden

Am vergangenen Freitag nutzten interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich im trotz der ausklingenden Urlaubszeit gut besuchten Holtruper Dörphus vom SPD-Ortsverein Porta Süd und Reinhard Fromme, dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative BIGTAB, über das Projekt „ICE-Neubautrasse Bielefeld-Hannover“ informieren zu lassen und anschließend dazu Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Thomas Edler, SPD-Ratsmitglied und -kandidat für Möllbergen und dem Vennebecker Bruch, begrüßte die Zuhörer und stellte dabei fest, dass er selbst – wie viele andere in Möllbergen auch – von den Neubauplänen der Deutschen Bahn betroffen wäre. Für ihn ist es ein „Wahnsinns-Projekt, wenn man Milliarden Euro dafür investiert, um ein paar Minuten Fahrzeit einzusparen. Das viele Geld kann man sicherlich auch woanders besser einsetzen.“

Anschließend folgte mit dem Vortrag von Reinhard Fromme der Schwerpunkt der Veranstaltung. Nach einem kurzen historischen Überblick über die Geschichte der BIGTAB ging es um die Grundlagen der Pläne aus dem Verkehrsministerium bzw. der Deutschen Bahn: der sogenannte „Deutschland-Takt“ soll ermöglichen, dass zwischen Großstädten wie Bielefeld und Hannover bzw. Hannover und Wolfsburg alle 30 Minuten Züge verkehren, damit man nicht so viel Wartezeit am Bahnhof verbringen muss.

Dieses Ziel, so stellte die BIGTAB in vielen Gesprächen mit dem Ministerium und der DB fest, ist für die Auftraggeber der Planer eine unumstößliche Grundvoraussetzung für die geplanten Varianten und kann nicht mit einem Ausbau derBestandsstrecke erfüllt werden, sondern nur mit dem Neubau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke, auf der ICEs mit 300 km/h fahren können und sollen.

Der von Bürgerinitiativen und lokalen Bundestagsabgeordneten vorgeschlagene Ausbau der Bestandsstrecke wäre kostengünstiger und ein weniger massiver Eingriff in die Umwelt – so muss eine Hochgeschwindigkeitsstrecke in Beton gebaut werden, während für einen Streckenausbau für Tempo 250 km/h auch der „klassische“ Untergrund aus Schwellen verwendet werden kann.

Von den insgesamt 12 Varianten, die mit einem Suchraum von jeweils 1000 Metern Breite eine große Unschärfe aufweisen, sind aus Sicht von Reinhard Fromme die beiden Varianten 3 und 4 am wahrscheinlichsten – dafür sprechen auch die kürzlich vorgenommenen Probebohrungen. Und gerade diese Varianten würden die 4 Ortsteile Holtrup, Vennebeck, Costedt und Möllbergen am stärksten betreffen. Ende des Jahres wird die DB das Ergebnis ihrer ersten Planungen mit der Vorstellung ihrer Vorzugsvariante vorlegen und mit diesem Vorschlag dann in die Beratungen im Bundestag gehen.

Man muss hier durch Unterstützung der Bürgerinitiativen und letztlich durch die Menschen vor Ort den politischen Druck aufrechterhalten, der von den nach der letzten Bundestagswahl noch verbliebenen regionalen SPD-Bundestagsabgeordneten sowie u. a. dem neuen niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies aktuell hoch gehalten wird, um das entsprechende Gesetz, das diese Neubaustrecke begleiten und umsetzen soll, zu verhindern.

Daneben gibt es noch eine vage Hoffnung: noch vor der weiteren Umsetzung des „Deutschland-Taktes“ will die DB die Generalsanierung ihres Netzes voranbringen. Das ist eine ebenfalls sehr teure und langwierige, aber nötige Maßnahme zur Instandhaltung des Bahnnetzes. Für den Abschnitt Minden – Hannover ist diese Maßnahme bereits auf 2034 verschoben worden. Vielleicht wird ja im Rahmen der Vorstellung der neuen Führung und der neuen Strategie der Deutschen Bahn durch das Verkehrsministerium am 22. September angekündigt, dass erst einmal nur die Generalsanierung durchgeführt wird und die weitere Umsetzung des „Deutschland-Taktes“ zusammen mit dem Neubau der ICE-Trasse Bielefeld – Hannover verschoben bzw. neu überdacht wird.

Auch vor diesem Hintergrund ist weiterer Protest gegen die Neubaustrecke sehr hilfreich.Im Anschluss an den ausführlichen Vortrag betonte Fritz-Günter Vogt, SPD-Ratskandidat für Holtrup/Vennebeck/Costedt, wie wichtig die weitere Unterstützung der Bürgerinitiative BIGTAB durch die Menschen im Süden von Porta Westfalica ist. Die Hälfte der von der DB angedachten Trassenvarianten führen durch diese Ortsteile, weswegen es sehr wahrscheinlich ist, dass die tatsächlich zu bauende Trasse durch Holtrup, Vennebeck, Costedt und Möllbergen verläuft.

In der anschließenden Diskussion waren große Verunsicherung und Unverständnis bei vielen Zuhörenden über dieses Milliardenprojekt spürbar. Dabei ging es nicht nur um die Baukosten, die Zerstörung von Landschaften und die Gefährdung von Wasserschutzgebieten, sondern auch ganz praktisch um die Zukunft des eigenen Häuschens.

Vor diesem Hintergrund verwies Reinhard Fromme darauf, dass bei dem Neubau der ICE-Strecke Hannover – Hamburg für den „Deutschland-Takt“ die DB getroffene Vereinbarungen am Ende doch aufgekündigt hat und dass deswegen am 14. September in Seevetal ein „Dinner in White“ als Protestaktion gegen dieses Neubauprojekt stattfinden wird, zu der weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich eingeladen sind.

Zur Kommunalwahl wird es eine personelle Veränderung im Wahlbezirk Holtrup, Vennebeck & Costedt geben

Nach vielen Jahren engagierter Ratsarbeit verabschiedet sich Siegfried „Ringo“ Linder aus gesundheitlichen Gründen aus der Kommunalpolitik. Die SPD Porta-Süd und die SPD Porta Westfalica danken ihm von ganzen Herzen für seinen großen Einsatz für die Menschen vor Ort!

Siegfried Linder:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Holtrup, Vennebeck und Costedt. Die Arbeit der vergangenen Jahre in der Kommunalpolitik war für mich besonders wichtig. Eine Herzensangelegenheit! Auf keiner politischen Ebene ist man näher an den Menschen. Ich nutze, diese Gelegenheit, mich bei Ihnen verabschieden zu dürfen und bedanke mich bei Ihnen für Ihre jahrelange Unterstützung. Aufgrund gesundheitlicher Umstände werde ich bei der nächsten Kommunalwahl nicht antreten. Die politische Arbeit der SPD geht jedoch weiter.“

Die Arbeit geht weiter – mit frischer Energie. Bei der anstehenden Kommunalwahl wird Fritz-Günter Vogt für die SPD ins Rennen gehen.

Fritz-Günter Vogt kennt den Wahlbezirk, die Menschen und die Herausforderungen. Als Praktiker weiß er, wo’s brennt – und setzt sich mit Erfahrung und Herz für unsere Stadt ein.

Der SPD Ortsverein würde sich freuen, wenn Sie Fritz-Günter Vogt dasselbe Vertrauen schenken. Porta Westfalica und seine Bürgerinnen und Bürger liegen Fritz-Günter am Herzen. Darum wird er seine Erfahrung und Kraft für die Entwicklung der Stadt einsetzen.

Schenken Sie Fritz-Günter Vogt am 14. September ihr Vertrauen!

Jedem Kind ein Adventskalender – Gelebte Solidarität: Initiative beschenkt die Portaner Tafel mit
300 süßen Leckereien

Porta Westfalica. Süße Naschereien in der Vorweihnachtszeit sind auch bei Kindern sehr beliebt. Allerdings kann sich nicht jede Familie Weihnachtsleckereien angesichts der Preissteigerungen leisten. Dazu gehören auch Adventskalender, die es in vielfältiger Form im Einzelhandel gibt und ihren Preis haben. 

Eine private Initiative Portaner Bürger, unterstützt vom SPD-Ortsverein Porta-Süd, sammelt Geld, um davon Adventskalender zu kaufen. Diese werden dann an die Portaner Tafel gespendet, damit alle Jungen und Mädchen jeden Tag ein Türchen öffnen können.

Rund 300 Kinder gehören zu dem Kreis der bedürftigen Familien, die von der Portaner Tafel versorgt werden. „Es ist leider so, dass die bedürftigen Kinder erst nach Weihnachten die übrig gebliebenen Kalender bekommen. Das finden wir bedauerlich und wollen hier Abhilfe schaffen“, sagen Siegfried Linder und Kerstin Wehling vom SPD-Ortsverein bei der Übergabe an der Ausgabestelle der Tafel in Hausberge. Sabine Albrecht von der Portaner Tafel dankt jetzt den Spendern für diese besondere Zuwendung.

Die Kalenderaktion der Initiative hat eine große Tradition und findet mittlerweile zum siebten Mal statt. Die Zahl der Bedürftigen ist dabei im Laufe der Zeit gestiegen, anfangs hatten einhundert Kalender ausgereicht, nun sind es rund 300. Auch die Kosten sind mittlerweile gestiegen. Von 85 Cent zu Beginn der Aktion kosten die Kalender nun 1,78 Euro und mehr. „Wir bemühen uns sehr, dass wir die notwendige Zahl an Kalendern trotz gestiegener Kosten zusammenbekommen“, sagen Linder und Wehling.

In diesem Jahr gab es auch eine Neuerung. Als Anerkennung für die geleistete Arbeit in den Räumen der Portaner Tafel hatten die Initiatoren auch knapp zwei Dutzend Adventssterne für die Mitarbeiter der Tafel dabei. „Hier wird viel wertvolle Arbeit geleistet, die man nicht so ohne weiteres sieht“, sagt Thomas Edler, ebenfalls aus dem Portaner SPD-Ortsverein. 

Auch künftig sollen weitere Spendenaktionen folgen, zum Beispiel zur Osterzeit. Hier wurden in der Vergangenheit Sammlungen organisiert, um Dauerlebensmittel wie Kaffee zu kaufen und diese der Portaner Tafel zukommen zu lassen.

Nach Angaben der Tafel-Mitarbeiter werden aber auch andere Dinge des täglichen Lebens benötigt. Dazu gehören Wasch- und Hygieneartikel. „Hier vor Ort wird wichtige Arbeit geleistet, unabhängig von Herkunft und Alter. Es komme allen zugute, die hier in unserer wunderschönen Stadt leben“, sagen die Initiatoren.

„Die Aktion Adventskalender ist ein Beispiel für Solidarität in unserer Gesellschaft und schafft die Möglichkeit, zum Ende des Jahres Freude zu bringen.“ Leider werden in Deutschland immer noch Einrichtungen wie die Portaner Tafel gebraucht, die Menschen in Not unterstützen. Siegfried Linder, Kerstin Wehling und Thomas Edler nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Mitarbeitern der Tafel für ihr Engagement zu bedanken.

Die SPD Porta-Süd ehrt Mitglieder für ihren langjährigen Einsatz für eine solidarisches Miteinander

Wenn 6 SPD-Mitglieder aus Holtrup, Vennebeck, Costedt und Möllbergen teilweise über 50 Jahre lang in der Partei aktiv sind und sich dort vor Ort einbringen, dann ist das aus Sicht der SPD Porta-Süd schon etwas ganz Besonderes und verdient eine eigene Würdigung.

Aus diesem Grund gab es am letzten Samstag, den 14.09.2024, eine ganz besondere Mitgliederversammlung der SPD an und in der Blockhütte im Herzen von Costedt: den Jubilaren wurde von der Landtagsabgeordneten Christina Weng und dem Ortsvereinsvorsitzenden Siegfried Linder für zum Teil über 55 Jahre Mitgliedschaft gedankt. Ein besonderer Dank galt dabei Wolfgang Kuhlmann, der vor einigen Jahren eine Spendenaktion für geflüchtete Familien angestoßen und dadurch eine Tradition im Ortsverein begonnen hat, die immer noch von Genossinnen und Genossen im Portaner Süden fortgesetzt wird: die Unterstützung von Bedürftigen mit vermeintlichen Kleinigkeiten, die aber gerade den Kleinsten ein Lächeln ins Gesicht zaubern. So werden auch heute noch regelmäßig von Mitgliedern der SPD Porta-Süd zur Weihnachtszeit u. a. Adventskalender an die Tafel in Hausberge gespendet.

Aus diesem Grund gab es am letzten Samstag, den 14.09.2024, eine ganz besondere Mitgliederversammlung der SPD an und in der Blockhütte im Herzen von Costedt: den Jubilaren wurde von der Landtagsabgeordneten Christina Weng und dem Ortsvereinsvorsitzenden Siegfried Linder für zum Teil über 55 Jahre Mitgliedschaft gedankt. Ein besonderer Dank galt dabei Wolfgang Kuhlmann, der vor einigen Jahren eine Spendenaktion für geflüchtete Familien angestoßen und dadurch eine Tradition im Ortsverein begonnen hat, die immer noch von Genossinnen und Genossen im Portaner Süden fortgesetzt wird: die Unterstützung von Bedürftigen mit vermeintlichen Kleinigkeiten, die aber gerade den Kleinsten ein Lächeln ins Gesicht zaubern. So werden auch heute noch regelmäßig von Mitgliedern der SPD Porta-Süd zur Weihnachtszeit u. a. Adventskalender an die Tafel in Hausberge gespendet.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

Wolfgang Kuhlmann (55 Jahre)
Dieter Hanke (45 Jahre)
Bernd Hoffmann (45 Jahre)
Claus Jahnke (40 Jahre)
Ulf Rahrig (30 Jahre)
Michael Temme (30 Jahre)

Willi Edler (55 Jahre Mitgliedschaft) und Willi Flörke (50 Jahre Mitgliedschaft) sollten bei der Veranstaltung auch geehrt werden, konnten aber leider nicht daran teilnehmen.

Im Rahmen der Ehrung betonte Siegfried Linder, dass diese Mitglieder durch ihre lange Mitgliedschaft in der Partei ein starkes Zeichen der Solidarität gesetzt und sich auch in schwierigen Zeiten nicht haben entmutigen lassen: „Alle Jubilare haben aktiv daran mitgewirkt, ein demokratisches und soziales Gemeinwesen aufzubauen bzw. mitzugestalten … Ich möchte die engagierte Basisarbeit vor Ort herausheben und wie wichtig jeder einzelne an seinem Platz für die Arbeit im Ortsverein ist. Denn gemeinsam können wir etwas bewegen.“ Auch Christina Weng hob hervor, wie wichtig die politische Arbeit vor Ort sei, denn hier findet das gemeinsame Leben statt. 

Zum Abschluss erinnerte Siegfried Linder anhand einiger Beispiele daran, wie viel der Ortsverein schon für die Menschen im Süden von Porta Westfalica erreicht hat: die Blockhütte als Treffpunkt für die Menschen in Costedt mit den Fitnessgeräten in der direkten Umgebung, die Neugestaltung der Bushaltestelle an der Hütte oder der Fallschutz am Spielplatz der Grundschule in Vennebeck.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung blieb noch genug Zeit, um bei Getränken und Gegrilltem zu klönen und alte Erinnerungen wieder aufzufrischen.

Die SPD Porta-Süd hat schon vieles geschafft – und freut sich über alle Interessierten, die in Zukunft auch mit anpacken wollen!


Am vergangenen Wochenende hatte ich die Ehre, den KSC Porta e.V. zu seinem 75-jährigen Bestehen zu besuchen und an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Der Verein, der tief in der Geschichte Portas verwurzelt ist, hat sich über die Jahrzehnte hinweg zu einer bedeutenden Institution entwickelt, die weit über den Bereich des Sports hinauswirkt.

Bereits beim Betreten des Vereinsgeländes wurde die starke Gemeinschaftsbindung des KSC Porta e.V. spürbar. Mitglieder aller Altersgruppen und aus verschiedenen Abteilungen des Vereins waren versammelt, um diesen besonderen Anlass zu feiern. Die Freude und der Stolz auf das Erreichte waren allgegenwärtig.

Der KSC Porta e.V. ist bekannt für sein breites Angebot an Sportarten rund um das Element Wasser. Schwimmen, Wasserball und Kanusport gehören zu den Kernaktivitäten des Vereins, der es immer wieder versteht, sowohl Breitensportler als auch ambitionierte Leistungssportler zu begeistern. Insbesondere im Bereich des Schwimmsports hat sich der KSC Porta e.V. als eine der wichtigsten Anlaufstellen etabliert. Dies wurde auch während meines Besuchs eindrucksvoll deutlich.

Ein besonderer Schwerpunkt des Vereins liegt auf der Schwimmausbildung. Hier leistet der KSC Porta e.V. einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit und Gesundheit der Menschen in Porta. Jährlich werden unzählige Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene, im sicheren Schwimmen ausgebildet. In einer Zeit, in der Schwimmfähigkeiten zunehmend verloren gehen, ist die Arbeit des Vereins umso wertvoller. Der KSC Porta e.V. ist eine tragende Säule der Schwimmausbildung in Porta.

Während der Feierlichkeiten hatte ich die Gelegenheit, mit langjährigen Mitgliedern und Ehrenamtlichen zu sprechen, die über ihre Erfahrungen und die Entwicklung des Vereins berichteten. Es wurde deutlich, dass der Erfolg des KSC Porta e.V. auf dem Engagement und der Leidenschaft seiner Mitglieder basiert. Viele von ihnen sind seit Jahrzehnten dabei und haben den Verein durch verschiedene Herausforderungen geführt. Ihre Geschichten waren inspirierend und zeugten von einer tiefen Verbundenheit zum Verein und zu den Idealen des Sports.

Besonders beeindruckend war die Vorstellung der Nachwuchsarbeit des Vereins. Die Jugendabteilung des KSC Porta e.V. sorgt nicht nur dafür, dass sportliche Talente gefördert werden, sondern vermittelt auch Werte wie Fairness, Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein. Die jungen Mitglieder werden nicht nur zu besseren Sportlern, sondern auch zu engagierten und selbstbewussten Persönlichkeiten herangezogen.

Der Höhepunkt meines Besuchs war die offizielle Zeremonie, bei der Vertreter aus Politik und Sport ihre Hochachtung ausdrückten und der Vereinsvorstand einen Rückblick auf die vergangenen 75 Jahre gab. Es war ein emotionaler Moment, der zeigte, wie viel Herzblut in den Aufbau und die Entwicklung des KSC Porta e.V. geflossen ist.

Abschließend möchte ich dem KSC Porta e.V. herzlich zu seinem 75-jährigen Bestehen gratulieren. Der Verein hat in den vergangenen Jahrzehnten Großes geleistet und ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil des sozialen und sportlichen Lebens in Porta. Ich wünsche dem KSC Porta e.V. für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und freue mich auf die nächsten 75 Jahre, in denen der Verein sicherlich noch viele weitere Meilensteine erreichen wird.

Mit sportlichen Grüßen

Jan Frohwitter

Portaner Familien und SPD-Ortsverein Porta-Süd unterstützen die Tafel mit ihrer traditionellen Weihnachtstüten-Aktion. „Wichtig in Zeiten wie diesen.“

Porta Westfalica. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass Hilfe für die Familien ankommt, die von Armut bedroht sind. Aus diesem Grund setzen Portaner Familien mit großer Unterstützung des SPD-Ortsvereins Porta-Süd ihre traditionelle Aktion „Jedem Kind einen Adventskalender zur Vorweihnachtszeit“ fort und überreichen Kalender und Weihnachtstüten an die Portaner Tafel.

„Wir sind froh, dass wir es trotz gestiegener Kosten für Kalender und Weihnachtstüten sowie einer deutlich größer gewordenen Zahl an bedürftigen Familien geschafft haben, wieder diese Aktion durchführen zu können“, sagen Siegfried Linder und Kerstin Wehling aus dem SPD-Ortsvereinsvorstand bei der Übergabe in den Räumen an der Hauptstraße in Hausberge.

Die gemeinsame Aktion der Portaner Sozialdemokraten mit den Portaner Familien hat eine große Tradition. Für viele Jungen und Mädchen ist etwas Süßes in der Vorweihnachtszeit vielleicht eine Selbstverständlichkeit. Doch für die bedürftigen Kinder, die von der Portaner Tafel versorgt werden, bliebt dies nur ein Traum. Erst nach Weihnachten im neuen Jahr bekommen die Jungen und Mädchen ihre Kalender mit dem leckeren, süßen Inhalt. „Da ist natürlich überhaupt keine Spur mehr von Weihnachtsstimmung mehr da. Und das wollen wir mit dieser Aktion ändern“, sagen Linder und Wehling.
Gestiegen sind nicht nur die Preise für Kalender und Nikolaustüten, sondern auch die Zahl der bedürftigen Familien. Innerhalb der vergangenen fünf Jahren stieg die Zahl von Anfang 100 Kalendern auf mittlerweile 300. Michael Brunne und Detlef Sandvoss von der Portaner Tafel haben die Kalender und Nikolaustüten – bestehend aus einem Schokoweihnachtsmann und weiteren kleinen Leckereien – dankend angenommen und mittlerweile verteilt.

Der SPD-Ortsverein Porta-Süd unterstützt seit vielen Jahren die Portaner Tafel zu Weihnachten, aber auch zu anderen Gelegenheiten. So gab es in der Vergangenheit auch andere Sammlungen, zum Beispiel für Kaffeemehl. Denn lange haltbare Lebensmittel findet nur selten den Weg in die Räumlichkeiten an der Hausberger Hauptstraße.

„Der Ortsverein möchte Kinder beschenken, deren Eltern sich nicht so viel leisten können und ihnen eine besondere Freude zu Weihnachten machen“, sagt Mitinitiatorin Kerstin Wehling. Und Siegfried Linder ergänzt: „Die Aktion Weihnachtsgeschenke ist ein Beispiel für Solidarität in unserer Gesellschaft und schafft die Möglichkeit zum Ende des Jahres Freude zu bringen.“ Siegfried Linder und Kerstin Wehling vom SPD-Ortsverein Porta Süd nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Portaner Tafel ausdrücklich für das Engagement zu bedanken. „Das ist gerade in Zeiten wie diesen, besonders wichtig“, sagen die beiden Portaner Sozialdemokraten.

Heute war es mir erneut eine Ehre mit den anderen Delegierten meines Ortsvereins Siegfried Linder (unserem Vorsitzenden), Peter Savruk, Thomas Edler, sowie Thorsten Kuntemeier, unseren SPD Ortsverein Porta-Süd bei der Stadtwahlkreiskonferenz zu vertreten. Es ging an dem heutigen Abend hauptsächlich um die Klärung der Frage, wer denn bis zur nächsten Kommunalwahl für den Posten des Bürgermeisters in Frage käme. Umso mehr freut es mich, dass die SPD entschieden hat, Stefan Böhme, der von 2004-2014 bereits Bürgermeister der Stadt war, als überparteilichen Bürgermeisterkandidaten zu unterstützen. In dieser Situation ist dies das einzig Richtige, um die Angelegenheiten unserer Stadt unparteiisch zu regeln. 

An dieser Stelle nochmal, im Namen des SPD Ortsvereins Porta-Süd, meine herzlichsten Glückwünsche an Stefan Böhme.

Besonders hat mich der Besuch meiner lieben Freundin, Genossin und unserer Landtagsabgeordneten Christina Weng gefreut. Nach ihrer netten Geste zum Weltfrauentag, stand sie nach ihrer Rede noch für wichtige Fragen und Anregungen zur Verfügung. Trotz ihres vollen Terminkalenders, eines vorherigen Termins und ihrer Teilnahme an einer Demonstration noch unmittelbar vor der Konferenz, nahm sie sich Zeit für jede/n einzelne/n. 

Am 15. Mai findet die Landtagswahl in NRW statt. Die SPD steht hinter Christina. Ich habe sie als eine selbstlose Person kennengelernt, die unermüdlich für die Rechte aller Menschen, und Gleichberechtigung, sowie gegen soziale Ungerechtigkeit kämpft  – und das schon seit vielen Jahren. 

Mich freut es vor allem besonders – und das nicht nur als Teil ihres Wahlkampfteams – dass jedes einzelne Mitglied des Ortsvereins SPD Porta-Süd sie mit all ihrer Kraft hierbei unterstützen wird. Denn die von ihr vertretenen Werte sind genau diejenigen, für die die gesamte SPD steht.

von Umut Bedlek

Heute durfte ich, Umut Bedlek, als Delegierter zusammen mit Siegfried Linder unserem Vorstandsvorsitzenden, an der Landtagswahlkreiskonferenz teilnehmen. Es war mir eine Ehre dabei die SPD Porta Westfalica bzw. den SPD Ortsverein Porta Süd vertreten zu dürfen. Ich bin nun um eine wichtige Erfahrung reicher und es war mir eine Freude, zahlreiche Genossinnen und Genossen kennenzulernen zu dürfen. Ganz besondes habe ich mich gefreut unsere NRW Landtagsabgeordnete Christina Weng persönlich kennenzulernen und gratuliere Ihr herzlichst zur Wiederwahl zur Landtagskandidatin. Sie ist mit 87 % der Stimmen gewählt worden. Eine wirklich tolle Person, die jederzeit mit ganzem Herzen wichtige Ziele verfolgt.

von Umut Bedlek

Foto: Beate Hochstein (2.von rechts) von der Portaner Tafel mit (von links) Kerstin Wehling, Umut Velat Bedlek und Siegfried Linder (alle SPD Porta-Süd). Auf dem Foto fehlen die weiteren hauptamtlichen Tafel-Mitarbeiter Sabine Albrecht und Michael Brunne. Foto: privat

SPD Porta-Süd unterstützt private Initiative zu Gunsten der Portaner Tafel

Porta Westfalica. Es gibt Dinge, die bleiben für bedürftige, kinderreiche Familien unerreichbar. Dazu gehört leider auch ein Adventskalender oder etwas Süßes in der Vorweihnachtszeit. Das berichtet Beate Hochstein, verantwortliche Sozialarbeiterin der Portaner Tafel. Die Jungen und Mädchen bekommen die kleinen Naschereien – wenn überhaupt – erst nach Weihnachten, wenn die Kalender längst aus den Verkaufsregalen verschwunden sind. „Das finden wir mehr als bedauerlich und unterstützen darum die Initiative einer Portaner Familie, die sich seit Jahren bei der Tafel engagiert“, sagen Siegfried Linder und Kerstin Wehling aus dem Vorstand des SPD-Ortsvereins Porta Süd. In diesem Jahr überbrachten sie gemeinsam mit Umut Velat Bedlek aus dem erweiterten Ortsvorstand 150 Adventskalender in das Domizil an der Hauptstraße in Hausberge. „Wir freuen sehr über diese Aktionen, schafft es für die Kinder zu Hause doch ein wenig weihnachtliche Stimmung“, berichtet Beate Hochstein. Es ist die mittlerweile fünfte Kalendersammlung für die Portaner Tafel.

Die Portaner Sozialdemokraten aus den Ortsteilen Costedt, Vennebeck, Holtrup und Möllbergen stifteten darüber hinaus für die Weihnachts-Präsente, die von den ehrenamtlichen Tafel-Mitarbeitern gepackt werden, 150 Nikolaustüten.

Ein seltenes Gut bei der Portaner Tafel sind auch Lebensmittel von langer Haltbarkeit. Dazu gehört zum Beispiel Kaffeemehl, das allenfalls nach einem „Luftzieher“ in die Auslage der Portaner Tafel kommt. Auch das ist in der Vorweihnachtszeit bei der Portaner Tafel anders. Hier wurde ebenfalls eine Sammlung gestartet, sodass 48 Pakete Kaffee in die Familienpräsente gepackt werden können. „Jeder Euro ist hier wirklich sehr gut angelegt, weil es garantiert die Menschen vor Ort erreicht“,
berichten Linder und Wehling einmütig. Kostensteigerungen erlebt das Tafel-Team aber an vielen Stellen, zum Beispiel beim Verpackungsmaterial. Denn die Lebensmittel, die dankenswerterweise zur Verfügung gestellt werden, sind oft Großgebinde, die umgepackt werden müssen, bevor sie an die Kunden der Tafel weitergegeben werden können. Und auch darum ist es gut, wenn den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unter die Arme gegriffen wird.