Am 11. September fand das Info- und Grillfest des SPD Ortsverein Porta Süd auf dem Dorfplatz in Costedt satt. Die Anwesenden durften sich über den Besuch durch unseren Bundestagsabgeordneten Achim Post freuen.

Es gab bei sommerlichen Temperaturen leckere Bratwürstchen & Salate. Die Bürgerinnen und Bürger nahmen die Möglichkeit war, sich mit unserem Bundestagsageordneten Achim Post auszutauschen. Außerdem war auch fast die gesamte SPD Ratsfraktion zum Sommerfest gekommen. Achim Post stellt sich nach der letzen erfolgreichen Wahlperiode wieder zur Wahl. Viele sozial ausgewogenen Gesetzesvorhaben konnten in der letzen Wahlperiode durch die SPD auch dank seiner Unterstützung umgesetzt werden. 

Themen waren bei Gesprächen mit Achim Post und der SPD Fraktion unter anderen die zweite Anbindung des Gewerbegebiet Holtrup. Als belastend wurden von den Bürgerinnen und Bürger der Schwerlastverkehr vom Kieswerk in Vennebeck über den Maschweg durch Costedt dargestellt. Die Durchfahrt über den Maschweg ist für Schwerlastverkehr verboten, die Straße ist dafür auch viel zu schmal. Es kommt dadurch immer wieder zu kritischen Verkehrssituationen und zu Lärmbelästigungen.

Ein besonderes Anliegen von Achim Post ist der Ausbau der bestehenden Bahnstrecke für den ICE Betrieb. Besonders wichtig ist ihm dabei der Erhalt unserer Landschaft sowie die weiterhin gute Anbindung von Minden an den überörtlichen Bahnverkehr.

Einen Adventskalender zur Vorweihnachtszeit: Was für viele Jungen und Mädchen eine Selbstverständlichkeit ist, das blieb in den vergangenen Jahren für die bedürftigen Kinder, die von der Portaner Tafel versorgt werden, oft nur ein Traum. Erst nach Weihnachten im neuen Jahr bekamen die Jungen und Mädchen ihre Kalender mit dem leckeren, süßen Inhalt. „Da ist natürlich überhaupt keine Spur mehr von Weihnachtsstimmung mehr da. Und das wollen wir mit dieser Aktion ändern“, sagt Siegfried Linder, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Porta Süd. Geimeinsam mit Kerstin Wehling, 2. Vorsitzende der SPD Porta Süd, übergaben sie jetzt 150 Adventskalender, die von Beate Hochstein dankend entgegengenommen wurden.

Und damit die Kinder auch zu Weihnachten eine kleine Überraschung bekommen, sammelten die Portaner Sozialdemokraten noch dafür, dass 150 süße Nikolaustüten – bestehend aus einem Schokoweihnachtsmann und weiteren kleinen Leckereien – verschenkt werden können.

Der SPD-Ortsverein Porta-Süd unterstützt seit vielen Jahren die Portaner Tafel zu Weihnachten stets mit einem Adventskalender und zusätzlich mit einer anderen Gabe. So gab es in der Vergangenenheit auch schon Sammlungen, wo Kaffeemehl abgegeben wurde. Denn das lange haltbare Lebensmittel findet nur selten den Weg in die Räumlichkeiten an der Hausberger Hauptstraße.

„Der Ortsverein möchte Kinder beschenken, deren Eltern sich nicht so viel leisten können und ihnen eine besondere Freude zu Weihnachten machen“, sagt Mitinitiatorin Kerstin Wehling und ergänzt: „Gerade heutzutage ist es wichtig, dass wir uns auf unsere gemeinsamen Werte besinnen und an unsere Mitmenschen denken.“ Siegfried Linder sagt weiterhin: „Die Aktion Weihnachtsgeschenke ist ein Beispiel für Solidarität in unserer Gesellschaft und schafft die Möglichkeit zum Ende des Jahres Freude zu bringen.“ Leider brauchen wir in Deutschland immer noch Einrichtungen wie die Portaner Tafel, die Menschen in Not unterstützt. Siegfried Linder und Kerstin Wehling vom SPD-Ortsverein Porta Süd nutzten die Gelegenheit, um sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Portaner Tafel ausdrücklich für das Engagement zu bedanken.

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Am letzten Freitag fand unter den Augen vieler Genossen die Übergabe des Feuerwehrgerätehauses für die Löschgruppe Holtrup/Vennebeck/Costedt statt. Es war ein gelungener Abend mit guten Gesprächen. 

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Porta Westfalica hat sich in den letzten Jahren sehr gut entwickelt. Die Mitgliederzahl ist seit 2014 um ca.150 gestiegen und im sehr wichtigen Jugendbereich haben wir durch die, auch mit den Stimmen der SPD, beschlossenen Neubauten in Holtrup und Kleinenbremen sowie der Erneuerung des Feuerwehrgerätehauses in Barkhausen eine tolle Entwicklung. Unser Ausschuss-Vorsitzender Thomas Wehking hat in seinem Ausschuss zusammen mit der Wehrführung und der Verwaltung eine Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes bis 2025 erarbeitet.

Dieser sieht in den nächsten Jahren Investitionen und Neubauten in und von weitere Feuerwehrgerätehäuser vor. 
Insgesamt bleibt zu sagen, dass die Löschgruppen durch die getätigten und geplanten Investitionen gut aufgestellt sind. Feuerschutz und Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger sind auch in Zukunft sehr gut gewährleistet.

Übereichung eines kleines Präsent für den Vortrag zur Wasserbeschafung durch den Vorsitzenden Siegfried Linder an Randulph Noack Geschäftsführer Stadtwerke PW

Unter diesem Motto, fand am Samstag den 14.03.2020 die Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Porta Westfalica Süd statt.

Um 15:00 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende Herr Siegfried Linder die Anwesenden in der Blockhütte in Costedt ganz besonders begrüßte er den Bürgermeisterkandidaten der SPD Herrn Jörg Achilles. 
Bevor das eigentliche Motto des Nachmittags aufgegriffen wurde, ging der 1. Vorsitzende auf aktuelle Themen die den Ortsverein beschäftigen ein. Dazu zählten das Kraftwerk in Möllbergen, eine Sprengung der Schornsteine soll nicht erfolgen, aufgrund des vorhandenen Gefährdungspotenziales sollen diese abgetragen werden.

Zum Sachstand der Windkraftanlage gab es nichts neues zu berichten. 
„1000 Bäume für Porta“ hierzu sollen Pflanzstandorte durch die Bürgerschaft mit eingebracht werden und die Realisierbarkeit geprüft werden. Zum Sachstand „Großer Weserbogen“ lagen keine neuen Informationen vor.
Zum Thema Geschwindigkeitsbeschränkung an der „Mühlenstrasse“ befindet sich das Verfahren noch in der Prüfung. Erfreuliches gab es aus dem Bereich der IKEK Projekte zu berichten. Die Projekte „Sicher mit dem Fahrrad ums Eck“ in Costedt, „Naturlehrpfad Rahlbruch“ und der „Mehrgenerationenplatz“ alter Bahnhof in Vennebeck sollen in 2020 umgesetzt werden. Zum Thema ICE Strecke entstand eine angeregte Diskussion und alle Mitglieder waren sich sofort einig „NICHT MIT UNS“.

Nach diesem UpDate der Mitglieder begrüßen der 1.Vorsitzende ganz herzlich Herrn Dipl.-Ing. Randolf Noack den Geschäftsführer der Stadtwerke Porta Westfalica.  Herr Noack stellte den anwesenden in einem beeindruckenden und sehr informativen Vortrag die Wasserversorgung der Stadt Porta Westfalica vor.
Der Vortrag gliederte sich in die Themen, Unternehmensgeschichte u.a. die Historie der Wasserwirtschaft, das Stadtwerke Team, den Wirkungskreis, die aktuelle Wassergewinnung und Wasserspeicherung, die hohe Wasserqualität sowie die Zusammensetzung der Inhaltstoffe. Zum Abschluss erläuterte er noch die Komplexität des Wassernetzes. Die Anwesenden waren tief beeindruckt von den Ausführungen.
Der 1. Vorsitzende und alle Anwesenden bedankten sich für den umfassenden und sehr interessanten Vortrag. Es wurde vereinbart das in die Praxis umzusetzen und eine Besichtigung eines Vorratsbehälters in naher Zukunft zu ermöglichen.

Gegen 17:00 Uhr wurde die Versammlung beendet und im Anschluss noch ein Imbiss gereicht.

Photo: ermell / CC BY-SA 4.0

NICHT MIT UNS !!!!

Der SPD Ortsverein Porta Süd ist gegen den Neubau einer ICE – Bahntrasse entlang der A2 in Porta Westfalica.

Wer allen Ernstes glaubt, er könne das Klima schützen indem er für eine ICE – Schnellfahrstrecke in gigantischem Ausmaß das nächste Lebensumfeld der Bürger zerstört und darüber hinaus auch Wälder, Natur, Landschaft, Tierwelt und den Grundwasserhaushalt, der glaubt auch an Wünschelruten, an den Weihnachtsmann und daran, dass die Erde eine Scheibe ist.

Ratsmitglied Siegfried Linder, gleichzeitig SPD-Ortsvereinsvorsitzender, begrüßte am 01.02.2020 in der vollbesetzten Blockhütte in Costedt Parteimitglieder und interessierte Gäste zu einer informativen und abwechslungsreichen Jahreshauptversammlung.

Neben den bei einer Jahreshauptversammlung üblichen Formalitäten wie Kassenberichten und Vorstandsentlastungen ging es dabei in erster Linie um die Themen, die den Bürgerinnen und Bürgern in den vier Stadtteilen Holtrup, Vennebeck, Costedt und Möllbergen unter den Nägeln brennen und über die sie mit den Politikern vor Ort diskutieren möchten.

In seinem Bericht über die Arbeit des Vorstandes im vergangenen Jahr erzählte Siegfried Linder von der Pflanzung von Apfelbäumen in den vier Ortsteilen und bedankte sich noch mal ausdrücklich bei den Spendern für ihre Unterstützung. Außerdem berichtete er vom aktuellen Sachstand rund um das ehemalige Kraftwerk in Veltheim, welches sich zu einem gewissen Teil auf Möllberger Gebiet befindet und somit natürlich auch Thema für die SPD Porta Süd ist. Auch der anstehende Verkauf des Campingplatzes „Großer Weserbogen“ und das umstrittene Windrad im Grenzgebiet zwischen Möllbergen und Vlotho wurden angesprochen. „Zu allen wichtigen Themen werden interessierte Mitbürger in Infoveranstaltungen auf dem Laufenden gehalten“, so Siegfried Linder. Als nächstes großes Projekt der SPD Porta Süd ist die Anschaffung und Aufstellung einer „Mitfahrbank“ geplant.

Eines der Hauptthemen war aber natürlich der Neubau des Gerätehauses am Eschweg in Holtrup beziehungsweise der von der SPD und den Anwohnern geforderte Fußweg, der den Löschzwergen und der Jugendfeuerwehr einen unfallfreien Weg zum neuen Gerätehaus ermöglichen soll. Bekanntermaßen sieht die Stadtverwaltung hier nicht die Notwendigkeit, eine Schulwegsicherung einzurichten, was von der SPD und den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort scharf kritisiert wird. „Gerade jetzt, wenn die Baumaschinen noch da sind, sollte es doch möglich sein, hier eine schnelle und unbürokratische Lösung auf den Weg zu bringen“, waren sich Siegfried Linder und der ebenfalls anwesende SPD-Bürgermeisterkandidat Jörg Achilles einig.

Nach dem offiziellen Teil ging es anschließend in einer ausführlichen Fragerunde mit Jörg Achilles weiter um Themen, die den Bürgern in Holtrup, Vennebeck, Costedt und Möllbergen wichtig sind. Neben dem Fußweg am neuen Gerätehaus ging es hierbei auch um andere heikle Themen wie z. B. die immer noch unbefriedigende Situation im Gewerbegebiet Holtrup rund um die Firma Frigosped. Anwohner wünschen sich hier Klarheit um die künftigen Ausbaupläne des Unternehmens und betonten, dass sich die allgemeine Verkehrssituation im Gewerbegebiet dringend verbessern müsste. Auch wurde klargestellt, dass das Gewerbegebiet in seiner jetzigen Form voll ausgelastet ist. Hierzu wurde Jörg Achilles deutlich: „Mit mir als Bürgermeister wird es keine weitere Ansiedlung von Logistikunternehmen in Porta Westfalica mehr geben.“

Der neue Vorstand der SPD Porta Süd:

Vorsitzender: Siegfried Linder
stv. Vorsitzende: Kerstin Wehling
Schriftführer: Thorsten Kuntemeier
Kassierer: Claus Jahnke
Beisitzer: Thomas Edler, Thomas Backhaus, Bernd Hoffmann, Helmer Hinrichs

Jörg Achilles, Bernd Hedtmann, Kerstin Wehling, Christina Weng, MdL, Siegfried Linder

Am Samstag, den 14.12.2019, fand die alljährliche vorweihnachtliche Feier der SPD Porta Süd im Lebens- und Gesundheitszentrum Haus Anima statt. Hierbei waren wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste erschienen.

Zunächst begrüßte der Ortsvereinsvorsitzende Siegfried Linder alle Anwesenden. Dann blickte er auf das ablaufende Jahr zurück und stellte fest, dass sich vieles in diesem Jahr verändert und geändert hat. Aber wir blicken voraus und werden die vielen neue Herausforderungen meistern,

Anschließend sprachen unser Bürgermeister Bernd Hedtmann und der Kandidat für das kommende Bürgermeisteramt, Jörg Achilles, sowie Christina Weng, MdL zu den SPD Mitgliedern und ihren Freunden.

Zum Abendessen wurde Gänsekeule mit Rotkohl serviert. Bei guten Gesprächen waren es schöne, gemeinsame Stunden, mit denen das Jahr abgerundet wurde.

Wir freuen uns auf alle Aktivitäten des kommenden Jahres und gehen sehr aktiv in das Wahljahr 2020.

von links: Bernd Hoffman, Kerstin Wehling, Siegfried Linder, Thomas Edler, Dr. Albrecht von Lochow und Helmer Hinrichs

Zum Jahresende nochmal im und für den Süden von Porta Westfalica im Einsatz

Auf der Mitgliederversammlung im Sommer 2019 hatte die SPD PW Süd beschlossen, den Ortsteilen Holtrup, Vennebeck, Costedt und Möllbergen je einen Apfelbaum der heimischen Sorte „Kaiser Wilhelm“ zu spenden. Diese Apfelbäume sollten allerdings nicht nur dem Klimaschutz und der Verschönerung der vier Ortsteile dienen. „Jeder, der an einem dieser Apfelbäume mit dem Fahrrad vorbeifährt, darf sich natürlich auch an den Äpfeln bedienen“, so damals der Ortsvereinsvorsitzende Siegfried Linder.

Am 30. November 2019 war es nun soweit: unter der fachkundigen Aufsicht von Dr. Albrecht von Lochow aus der Stadtverwaltung haben die beiden Ratsmitglieder und -kandidaten Kerstin Wehling und Siegfried Linder gemeinsam mit ihren Ersatzkandidaten Thomas Edler und Bernd Hoffmann und zusammen mit Helmer Hinrichs die gespendeten Bäume an den dafür vorgesehenen Plätzen eingepflanzt. Die Bäume stehen am Dörphus in Holtrup, an der Grundschule in Vennebeck, am Kinderspielplatz in Costedt und am Kreisverkehr in Möllbergen. Nachdem die harte Arbeit getan war, haben die fleißigen Helfer noch an der Blockhütte in Costedt gegrillt.

Der Ortsverein hat aber natürlich auch Familien im Blick, denen es finanziell nicht so gut geht. Wie im letzten Jahr, haben Kerstin Wehling und Siegfried Linder auch in diesem Jahr im Namen der SPD der Portaner Tafel zur Adventszeit 240 Adventskalender und etliche Pfund Kaffee als Spende übergeben, um so bedürftigen Familien die vorweihnachtliche Zeit etwas zu versüßen und angenehmer zu gestalten.

Karsten Donnecker im Gespräch mit Anwohnern

Am Donnerstag den 18.07.2019 fand im Prinsenhof in Möllbergen „SPD vor Ort“ statt. Neben einer großen Anzahl von Bürgern waren die Ratsmitglieder Kerstin Wehling und Siegfried Linder aus dem SPD Ortsverein, sowie Birgit Härtel als SPD Fraktionsvorsitzende des Kreistages anwesend. Der SPD Stadtverband war vertreten durch Jörg Achilles, Jörg Horstmeier, Rudolf Beyerlein und den Vorsitzenden Karsten Donnecker. 
Wieder einmal ist die Veranstaltung sehr gut besucht. Erwartungsgemäß brennen den Bürgern die Themen rund um das Kraftwerk und die geplante Windkraftanlage besonders unter den Nägeln. Aus diesem Grund fanden auch Bürger aus Vlotho, die durch den Bau der geplanten Windkraftanlage betroffen wären, den Weg nach Möllbergen.

Gerade in diesem Teil der Stadt Porta Westfalica sind die Anwohner schon mehrfach durch Industrie- und Verkehrsanlagen beeinträchtigt. Als erstes wäre hier das stillgelegte Kraftwerk mit seinem noch in Funktion stehenden Umspannwerk zu nennen. Hier fühlen sich die Anwohner völlig im Unklaren gelassen, was auf diesem Gelände nun entstehen wird. Besteht die Möglichkeit einer Biogasanlage auf dem Gelände? Dem Regionalplan und dem daraus entstandenen Flächennutzungsplan zufolge wird genügend Platz für die Nutzung regenerativer Energien ausgewiesen. Eine Biogasanlage wird zwar fast einheitlich von der Politik abgelehnt, ein ungutes Gefühl bleibt jedoch bei den Anwohnern zurück. Auch kursieren Gerüchte, dass auf dem Gelände eine Recyclinganlage für Bauschutt samt Bauschuttbrecher angesiedelt werden soll. Zur aktuellen Lärmbelästigung tragen auch die laufenden Abbrucharbeiten der alten Anlagen bei. Auch hier fragen sich die Anwohner, wie lange sie das noch ertragen sollen und fühlen sich schlecht informiert. Eine weitere Frage der Bürger stellt sich bezüglich des Abrisses der Rauchzüge.

In diesem Teil der Stadt Porta ist die Lärmbelastung durch die nahe Autobahn besonders zu nennen sowie die vielen Überlandleitungen des Umspannwerkes. Diese erzeugen unter bestimmten Wetterbedingungen ein deutlich hörbares und belastendes surrendes Geräusch.

Es ist also nicht verwunderlich, dass die betroffenen Bürger in Bezug auf die geplante Windkraftanlage besonders sensibilisiert sind. Aus diesem Grund wird von den Bürgern auch äußerste Transparenz in allen anstehenden Verfahren gefordert. Angeregt wird eine von der Verwaltung moderierte Bürgerversammlung, in der über die verschiedenen Verfahren und die weiteren Schritte informiert wird, insbesondere jedoch über das Verfahren der geplanten Windkraftanlage.

Es ist den Bürgern anzumerken, dass sie gerade in diesem Stadtteil Porta Westfalicas durch die verschiedenen Belastungen in Folge von Industrie und Infrastruktur und durch deren geplante Veränderungen stark verunsichert sind. Sie möchten besser informiert werden. Es sollen den Anwohnern auch Möglichkeiten geschaffen werden sich öffentlichkeitswirksam zu äußern damit die Probleme dieses Stadtteils auch von der gesamten Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Die anwesenden SPD Kommunalpolitiker werden zu gegebener Zeit im Rat der Stadt einen Antrag auf eine Bürgerversammlung stellen.

Ein weiteres Thema ist Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Mühlenstraße. Die Bürger wundern sich, dass in der zum Weserradweg gehörenden Straße die Begrenzung von 50 km/h aufgehoben wurde, die Rechts vor Links Regelungen bleiben jedoch weiter bestehen. Bei Tempo 100 kann das für Rad- wie Autofahrer zum lebensgefährlichen Problem werden. 

Zudem bedeutet diese Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung auch wieder eine zusätzliche, erhebliche Lärmbelastung für die Anwohner.

Der Termin „SPD vor Ort“ der SPD Porta Süd fand dieses Mal in der Blockhütte Costedt (Baum- /Holzhauserstrasse) am 14. Juni statt.

Bestimmendes Thema war erwartungsgemäß die Problematik um die Erweite­rung des Logistikzentrums der Firma FrigoSped. Die Anlieger brachten sehr deutlich Ihre Empörung über die Vorgänge dort zum Ausdruck. Verunsicherung bei den Bürgern besteht vor allem im Bezug auf die von Frigosped und den von LKW Verkehren im Gewerbegebiet generell ausgehenden Emissionsbelastun­gen für sie und ihre Familien. Weiter sind für die Bürger die Schulwegsicherung in Holtrup, der Schwerverkehr in Vennebeck sowie der Verkauf einer Wegparzelle in Costedt große Themen.

Die Erweiterung der Firma Frigosped führt in der betroffenen Bürgerschaft zu erheblicher Ablehnung. Die geplanten LKW Stellflächen reichen extrem nahe an die bestehende Wohnbebauung heran. Schon heute leiden die Anwohner unter dem illegalen LKW Verkehr in den Anwohnerstraßen sowie unter der erhebli­chen Belastung durch wild abgestellte LKWs, deren Kühlaggregate dauerhaft vermeidbaren Lärm er­zeugen. Die Verwaltung hatte versprochen in diesem Bereich das Ordnungsamt bes­ser kontrollieren zu las­sen. Das scheint nach Beobachtung der betroffenen Anwohner jedoch nicht stattzufin­den. Die Bürger machen sich erhebliche Sorgen um Ihre Gesundheit: Lärm- und Feinstaubbelastungen sind er­wiesenermaßen gesundheitsschädlich. Aus Sicht der Anwohner sind die Lärm- und Feinstaubbelastungen aufgrund der Nähe zur Autobahn sowieso schon hoch. Zusätzlich zu den schon bestehenden soll nun auch noch der Rangierlärm durch die LKWs hinzukommen. Weiter betrachten die Anwohner aus der Erweiterung entstehende Lichtbelastung mit Sorge. Aufgrund der bisherigen, nicht ausreichend transparenten Vorgehens­weise der Beteiligten sind die Anwoh­ner auch nicht davon überzeugt, das der Schutz vor Lärm durch die vor­gesehenen Schallschutzmaßnahmen ausreichend dimensioniert wurde.

Ein weiteres Thema in Holtrup ist die Schulwegsicherung. Hier wird konkret eine Querungshilfe für die Hol­truper Straße auf Höhe des Eschweges gefordert. Die Kinder der Siedlung Eschweg/Nordweg/Wulfshagen sollen einen sicheren Schulweg bekommen. Um die Bushaltestelle auf Höhe der Holtruper Kirche zu errei­chen müssen Sie die stark befahrene Holtruper Straße überqueren.

Viele Bürger sprachen auch die Verkehrssituati­on mit den starken LKW-Schleichverkehren zu den Abbau­bereichen in Vennebeck an. Hier wur­de extra eine Umgehungsstraße gebaut die je­doch nicht ausrei­chend vom Schwerverkehr ge­nutzt wird. Viele Bürger ver­langen hier ein regulierendes Eingreifen der Ver­waltung.

Im Dorfbereich Costedt wird der Verkauf einer Wegparzelle parallel zu den Teichen in Costedt diskutiert. Die anwesenden Costedter sehen den Verkauf überwiegend kritisch.