Der SPD Stadtverband Porta fordert die schnellstmögliche Wiedereröffnung des Wolfsschluchtweges am Südhang des Wiehengebirges. Dieser ist sicherlich für die auswärtigen Touristen nicht der bekannteste Wanderweg, jedoch ist er aufgrund seiner einmaligen Lage an den pittoresken Felsformationen der Habichtswand und dem 180 jährigen Buchenbestand vergleichbar mit dem Urwaldstieg im Bayrischen Wald.

Ebenso sollten die touristischen Ziele auf diesem Weg wie die Höhle am Wolfsschluchtweg oder Leonardi‘s Ruh, ein Steinbild aus dem 12./13. Jahrhundert, nicht in Vergessenheit geraten. Des Weiteren liegt der Wolfsschluchtweg in dem FFH Gebiet „Buchenwälder bei Porta Westfalica“ und wird als Wildnisentwicklungsgebiet klassifiziert. Neben dem SPD Stadtverband setzt sich auch der Bezirksausschuss von Porta Westfalica – Barkhausen einvernehmlich für die Wiedereröffnung des Wanderweges ein. Wir möchten einen sanften Tourismus, der über eine Vielzahl von ausgewiesenen Wanderwegen am Wittekindsberg gesteuert wird. Bürgermeister-Kandidat Jörg Achilles unterstützt ausdrücklich die überparteiliche Vorgehensweise des Barkhauser Bezirksausschusses und ist positiv überrascht, dass alle Landtagsabgeordneten sich für den Erhalt des Weges einsetzen.

Auch die Regionalforstämter in NRW begrüßen dieses Vorhaben und fordern, dass die Wildnisentwicklungsgebiete in NRW für jedermann erlebbar und zugänglich gemacht werden. Des Weiteren sollen einige Gebiete der Wildnisentwicklungsgebiete durch Erlebnispfade erschlossen werden. Dieses neue Umwelt- und Wildnisangebot erweitert somit das touristische Angebot der betroffenen Regionen und trägt zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung bei.

Seitens des Umweltministeriums des Landes NRW ist das Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe mit der Umsetzung und Überwachung der dauerhaften Sperrung des Wanderweges beauftragt. Dieses wird neben der derzeit nicht gegebenen Verkehrssicherung auch mit dem Schutz des Naturschutz-gebietes N1 Wittekindsberg begründet.

Für die Genossen handelt es sich bei dem Wolfsschluchtweg um einen befestigten und in den Detailkarten besonders gekennzeichneten Wanderweg. Dieses bedeutet, dass der Weg zur Wiederherstellung der Verkehrssicherung zwar kurzfristig gesperrt werden kann, jedoch darf es auf keinem Fall zu einer dauerhaften Sperrung führen. Diese Meinung wird ebenfalls durch eine rechtliche Beurteilung im Auftrag des Witthüs e.V. bestätigt.

Weiterhin dient der Wolfsschluchtweg aufgrund seiner direkten Anbindung zum Kaiser Wilhelm Denkmal als Ausgleichsweg um den Hauptwanderweg durch die zunehmend höhere Zahl an Besuchern zu entlasten. Somit wäre ein Wegfall dieses Weges nicht wünschenswert und begünstige die Etablierung eines wilden Tourismus. Die SPD Porta Westfalica wird alle politischen Möglichkeiten zur Wiedereröffnung des Wolfsschluchtweges ausschöpfen.

Am Freitag, den 14.02.2020, fand der diesmalige „SPD vor Ort“ Termin in Nammen statt.

Auch bei diesem Termin standen Vertreter von Stadtverbands- und Fraktionsvorstand sowie der örtlichen Ratskandidat sowie unser Bürgermeisterkandidat Jörg Achilles für Fragen und Anregungen der Nammer Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Bei der regen Diskussion ergab sich unter Anderem der Bedarf an Baugrundstücken im Ortsbereich Nammen und die Schwerlastverkehrsbelastung im Ortskern. In der Veranstaltung ergab sich erneut der Wunsch für eine Ausweichbeschilderung über die Straße Gerds Diek .

Die Probleme werden nun durch die Sozialdemokraten in die zugehörigen Ausschüsse eingebracht und dort zielorientiert beraten.

Der nächste „SPD vor Ort“ Termin für Eisbergen findet am 13. März 2020 in Karlchens Backstube, Stephanstraße 9A, Porta Westfalica/Eisbergen statt. Auch bei diesem Termin wird eine rege Bürgerbeteiligung erhofft.

Den interessierten Bürgerinnen und Bürgern standen die Ratsmitglieder Dirk Rahnenführer, Jörg Horstmeier, Ulrich Ney und der Ortsvereinsvorsitzende Günter Rahnenführer Rede und Antwort zu den durchaus kritischen Fragen der Quartierslösung und der örtlichen Lage des Baugebietes. Sie betonten dabei dass der Standort nicht der Beste ist, aber in Barkhausen zur Zeit keine andere Fläche, die diese drei Wohnformen abdecken würde, zur Verfügung steht.

Der Bedarf an solch einer Wohnform (Seniorengerechtes Wohnen/Pflegeheim und Einfamilienhaus Bebauung) ist nach Meinung der Genossen vorhanden, zukunftsgerichtet und steigend. Ab dem Jahr 2030 wird es einen sprunghaften Anstieg von über 80 jährigen aufgrund der Babyboomer-Generation, laut Pflegeplanung des Kreises, geben. Nach den amtlichen Zahlen werden auch im Jahr 2040 die über 80-jährigen um 37% ansteigen. Die Ratsvertreter unterstrichen noch einmal den Ansatz des Zusammenlebens von Jung und Alt und der Möglichkeit, das Barkhauser auch im hohen Alter in Ihrem Ortsteil weiter leben könnten.

Die Anwohner aus dem Bereich Jägerweg und Unterm Berge gaben Ihre Anregungen und Bedenken an die SPD weiter. Besonders wurde auf den Landschaftsschutz und die Verkehrliche Situation zum möglichen neuen Baugebiet hingewiesen. Die Barkhauser Genossen nahmen alle Punkte auf und sicherten den Anwohnern zu, falls es zu einer Bebauung kommt, sich diesen Themen anzunehmen.

Ein anderes Thema war die Barkhauser Grundschulsanierung. Das Ausschreibungsverfahren ist beendet und der Baubeginn wird Anfang März sein. Hätte die SPD das Thema Grundschulsanierung nicht angestoßen und dazu die Finanzierung gesichert dann würden in ganz Porta ganz sicher keine Grundschulen saniert oder erweitert werden, sagte Bürgermeister-Kandidat Jörg Achilles, der sich den anwesenden Gästen bei dieser Gelegenheit kurz vorstellte.

Des Weiteren nahm der Punkt „Entwicklung Kaiserhof“ einen großen Stellenwert ein. Dazu begrüßte der Stadtverbandvorsitzende Karsten Donnecker auch Mitglieder der Wählergemeinschaft „Wir in Porta“ die sich zu dem Thema informieren wollten. Die ersten Überlegungen, einen Discounter in dem Bereich zu errichten, sind vom Investor fallen gelassen worden. Stattdessen gibt es Überlegungen zur Wohnbebauung in diesem Bereich. Daran erkennt man, dass sich die Beharrlichkeit der SPD, dort keinen Discounter anzusiedeln, auszahlen könnte.

Anders als vom Vorstand der Diakonie Minden, Herrn Schulz, behauptet hofieren die kommunalpolitischen Gremien keine Investoren!

Der Ortsvorsteher von Hartum, Heinz Becker und der Vorsitzende des Barkhauser Bezirksausschusses, Dirk Rahnenführer, verwehren sich gegen die Aussage zum Pflegemarkt des Diakonie-Vorstandes, Christian Schulz, „kommunalpolitische Gremien würden Investoren hofieren“! Mit solchen Aussagen werden Kommunalpolitiker aller Parteien diskreditiert. Im Gegensatz zur Herrn Schulz sehen wir den Wettbewerb auf dem Pflegemarkt als Chance der einzelnen Anbieter und nicht als Risiko. Wettbewerb sichert den Pflegefachkräften im Übrigen auch eine gerechte Bezahlung. Die kommunalpolitischen Gremien in Hartum und Barkhausen, aber ganz sicher auch alle anderen Kommunalpolitiker schauen nicht auf einzelne Investoren sondern sind bemüht für ihre Kommune das bestmöglichste und das machbarste Konzept zu realisieren. Da man als politisch Verantwortlicher nicht nur die aktuelle Lage im Blick haben muss, sondern auch die Zukunft betrachten sollte, haben wir uns auch mit der Pflegeplanung des Kreis Minden-Lübbecke auseinandergesetzt. Die Bevölkerungsgruppe der über 80-jährigen wächst bis zum Jahr 2040 um über 37%, laut der amtlichen Planung. Ab dem Jahr 2030 wird es einen sprunghaften Anstieg der Pflegebedürftigkeit durch die „Baby-Boomer“ Generation geben. Wenn man solche Zahlen kennt und gleichzeitig weiss, dass die Anzahl der potentiell Helfenden in der häuslichen Pflege sinkt und durch das neue „Angehörigen-Entlastungsgesetz“ (ab 1.01.2020) zusätzliche Bettenkapazitäten in stationären Pflegeeinrichtungen benötigt werden, dann ist man als Kommunalpolitiker sogar zum Handeln gezwungen.

Bei der gut besuchten Veranstaltung „SPD vor Ort“ in Lerbeck wurde intensiv über die geplante Errichtung des Logistik-Zentrums für die Firma Grohe diskutiert. Aus Anwohnersicht führt die Ansiedlung des Gewerbebetriebes zu Wertverlusten bei den anliegenden Grundstücken, was Volker Schröder als ärgerlich hinsichtlich seiner mit dem Erwerb seiner an der Straße Zur Porta gelegenen Immobilie geplanten Altersabsicherung bezeichnete. Die im Verkehrsgutachten zugrunde gelegten Zahlen der Kraftfahrzeuge seien veraltet, demzufolge stimme auch die hochgerechnete Prognose für die kommenden Jahre nicht und stelle daher die Belastung durch Verkehrslärm falsch dar. Bereits jetzt sei die Straße „Zur Porta“ ständig mit großen LKWs befahren, und an die angekündigte Verkehrslenkung hin und zum Firmengelände mag man aufgrund der jetzigen Erfahrungen nicht recht glauben. Ein Nachtfahrverbot für LKWs auf dieser Straße sei aus Sicht der Anwohner dringend erforderlich, zumal auch die Auswirkungen der Schallreflektion von den Außenwänden der Bauten im Schallgutachten nicht erfasst worden seien. Außerdem wichtig sei aber, so Thomas Georgi als Anwohner, dass es nur eine vorgegebene Zufahrt zum Speditionsgelände über die Rampe am Kirchweg geben dürfe. Ferner, so Reinhard Fromme (SPD), sei eine Beschränkung auf dem Kirchweg mit Tempo 30 wegen der nahegelegenen Schulwege zur Gesamtschule und zum Kindergarten Unter der Kirche sowie in Richtung Neesen zur Grundschule dringend erforderlich. Und es müsse unterbunden werden, dass LKWs die Gemeindestraßen in Neesen und Lerbeck als Ausweichstrecken benutzen würden, wenn der Verkehr auf der B482 wie oft durch Staus und Überlastung zum Erliegen komme.

Den geplanten Gehweg auf der nördlichen Seite der Straße Zur Porta parallel zur geplanten 120 m langen Lagerhalle hält man aus örtlichen Sicht für überflüssig, zumal eine Fortführung in Richtung Bach-Hotel auf dieser Seite unmöglich sei. Norbert Schulte: „Das Geld kann man sparen und es besser verwenden, um z.B. den Friedhof in Lerbeck mit einem bepflanzten Erdwall optisch vor der bedrängenden Kulisse der Fabrikhallen zu schützen“. Schließlich würde ja auch bei Eingraben eines Teils der Lagerhallen ein erheblicher Bodenaushub anfallen, der vor Ort sinnvoll eingebracht werden könne Jörg Achilles (SPD) versprach, die Argumente der Bürger in die Beratungen in den Ausschüssen und im Rat einzubringen. Außerdem werde im Laufe des weiteren Verfahrens die „SPD vor Ort“-Veranstaltung noch einmal in Lerbeck stattfinden.

Im Quartier Georg-Rost-Straße in Lerbeck gebe es Fortschritte, so Reinhard Fromme. Es habe mehrfache massive Forderungen des Bezirksausschusses III an die Verwaltung gegeben, die Eigentümer einer Problemimmobilie an der Georg-Rost-Straße in die Pflicht zu nehmen. Reinhard Fromme:“ Erstmals seit längerer Zeit ist der Gehweg wieder begehbar, und ein Teil des leerstehenden Gebäudes ist gegen Betreten gesichert worden“. In einer anderen Immobilie habe es einen Eigentümerwechsel gegeben. Angekündigt seien hier mehrere Verbesserungen der Wohnsituation, auch im Außenbereich. Allerdings habe man die Nebenkosten drastisch erhöht, wie eine Bewohnerin dem Quartiersmanager Post Anfang der letzten Woche berichtet habe. Die Belegung dort mit über 20 von der Stadt angemieteten Wohnungen durch die Stadt müsse vor diesem Hintergrund durchaus kritisch gesehen werden, so die Meinung der Teilnehmer der Veranstaltung.

Karsten Donnecker im Gespräch mit Anwohnern

Am Donnerstag den 18.07.2019 fand im Prinsenhof in Möllbergen „SPD vor Ort“ statt. Neben einer großen Anzahl von Bürgern waren die Ratsmitglieder Kerstin Wehling und Siegfried Linder aus dem SPD Ortsverein, sowie Birgit Härtel als SPD Fraktionsvorsitzende des Kreistages anwesend. Der SPD Stadtverband war vertreten durch Jörg Achilles, Jörg Horstmeier, Rudolf Beyerlein und den Vorsitzenden Karsten Donnecker. 
Wieder einmal ist die Veranstaltung sehr gut besucht. Erwartungsgemäß brennen den Bürgern die Themen rund um das Kraftwerk und die geplante Windkraftanlage besonders unter den Nägeln. Aus diesem Grund fanden auch Bürger aus Vlotho, die durch den Bau der geplanten Windkraftanlage betroffen wären, den Weg nach Möllbergen.

Gerade in diesem Teil der Stadt Porta Westfalica sind die Anwohner schon mehrfach durch Industrie- und Verkehrsanlagen beeinträchtigt. Als erstes wäre hier das stillgelegte Kraftwerk mit seinem noch in Funktion stehenden Umspannwerk zu nennen. Hier fühlen sich die Anwohner völlig im Unklaren gelassen, was auf diesem Gelände nun entstehen wird. Besteht die Möglichkeit einer Biogasanlage auf dem Gelände? Dem Regionalplan und dem daraus entstandenen Flächennutzungsplan zufolge wird genügend Platz für die Nutzung regenerativer Energien ausgewiesen. Eine Biogasanlage wird zwar fast einheitlich von der Politik abgelehnt, ein ungutes Gefühl bleibt jedoch bei den Anwohnern zurück. Auch kursieren Gerüchte, dass auf dem Gelände eine Recyclinganlage für Bauschutt samt Bauschuttbrecher angesiedelt werden soll. Zur aktuellen Lärmbelästigung tragen auch die laufenden Abbrucharbeiten der alten Anlagen bei. Auch hier fragen sich die Anwohner, wie lange sie das noch ertragen sollen und fühlen sich schlecht informiert. Eine weitere Frage der Bürger stellt sich bezüglich des Abrisses der Rauchzüge.

In diesem Teil der Stadt Porta ist die Lärmbelastung durch die nahe Autobahn besonders zu nennen sowie die vielen Überlandleitungen des Umspannwerkes. Diese erzeugen unter bestimmten Wetterbedingungen ein deutlich hörbares und belastendes surrendes Geräusch.

Es ist also nicht verwunderlich, dass die betroffenen Bürger in Bezug auf die geplante Windkraftanlage besonders sensibilisiert sind. Aus diesem Grund wird von den Bürgern auch äußerste Transparenz in allen anstehenden Verfahren gefordert. Angeregt wird eine von der Verwaltung moderierte Bürgerversammlung, in der über die verschiedenen Verfahren und die weiteren Schritte informiert wird, insbesondere jedoch über das Verfahren der geplanten Windkraftanlage.

Es ist den Bürgern anzumerken, dass sie gerade in diesem Stadtteil Porta Westfalicas durch die verschiedenen Belastungen in Folge von Industrie und Infrastruktur und durch deren geplante Veränderungen stark verunsichert sind. Sie möchten besser informiert werden. Es sollen den Anwohnern auch Möglichkeiten geschaffen werden sich öffentlichkeitswirksam zu äußern damit die Probleme dieses Stadtteils auch von der gesamten Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

Die anwesenden SPD Kommunalpolitiker werden zu gegebener Zeit im Rat der Stadt einen Antrag auf eine Bürgerversammlung stellen.

Ein weiteres Thema ist Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Mühlenstraße. Die Bürger wundern sich, dass in der zum Weserradweg gehörenden Straße die Begrenzung von 50 km/h aufgehoben wurde, die Rechts vor Links Regelungen bleiben jedoch weiter bestehen. Bei Tempo 100 kann das für Rad- wie Autofahrer zum lebensgefährlichen Problem werden. 

Zudem bedeutet diese Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung auch wieder eine zusätzliche, erhebliche Lärmbelastung für die Anwohner.

Der Termin „SPD vor Ort“ der SPD Porta Süd fand dieses Mal in der Blockhütte Costedt (Baum- /Holzhauserstrasse) am 14. Juni statt.

Bestimmendes Thema war erwartungsgemäß die Problematik um die Erweite­rung des Logistikzentrums der Firma FrigoSped. Die Anlieger brachten sehr deutlich Ihre Empörung über die Vorgänge dort zum Ausdruck. Verunsicherung bei den Bürgern besteht vor allem im Bezug auf die von Frigosped und den von LKW Verkehren im Gewerbegebiet generell ausgehenden Emissionsbelastun­gen für sie und ihre Familien. Weiter sind für die Bürger die Schulwegsicherung in Holtrup, der Schwerverkehr in Vennebeck sowie der Verkauf einer Wegparzelle in Costedt große Themen.

Die Erweiterung der Firma Frigosped führt in der betroffenen Bürgerschaft zu erheblicher Ablehnung. Die geplanten LKW Stellflächen reichen extrem nahe an die bestehende Wohnbebauung heran. Schon heute leiden die Anwohner unter dem illegalen LKW Verkehr in den Anwohnerstraßen sowie unter der erhebli­chen Belastung durch wild abgestellte LKWs, deren Kühlaggregate dauerhaft vermeidbaren Lärm er­zeugen. Die Verwaltung hatte versprochen in diesem Bereich das Ordnungsamt bes­ser kontrollieren zu las­sen. Das scheint nach Beobachtung der betroffenen Anwohner jedoch nicht stattzufin­den. Die Bürger machen sich erhebliche Sorgen um Ihre Gesundheit: Lärm- und Feinstaubbelastungen sind er­wiesenermaßen gesundheitsschädlich. Aus Sicht der Anwohner sind die Lärm- und Feinstaubbelastungen aufgrund der Nähe zur Autobahn sowieso schon hoch. Zusätzlich zu den schon bestehenden soll nun auch noch der Rangierlärm durch die LKWs hinzukommen. Weiter betrachten die Anwohner aus der Erweiterung entstehende Lichtbelastung mit Sorge. Aufgrund der bisherigen, nicht ausreichend transparenten Vorgehens­weise der Beteiligten sind die Anwoh­ner auch nicht davon überzeugt, das der Schutz vor Lärm durch die vor­gesehenen Schallschutzmaßnahmen ausreichend dimensioniert wurde.

Ein weiteres Thema in Holtrup ist die Schulwegsicherung. Hier wird konkret eine Querungshilfe für die Hol­truper Straße auf Höhe des Eschweges gefordert. Die Kinder der Siedlung Eschweg/Nordweg/Wulfshagen sollen einen sicheren Schulweg bekommen. Um die Bushaltestelle auf Höhe der Holtruper Kirche zu errei­chen müssen Sie die stark befahrene Holtruper Straße überqueren.

Viele Bürger sprachen auch die Verkehrssituati­on mit den starken LKW-Schleichverkehren zu den Abbau­bereichen in Vennebeck an. Hier wur­de extra eine Umgehungsstraße gebaut die je­doch nicht ausrei­chend vom Schwerverkehr ge­nutzt wird. Viele Bürger ver­langen hier ein regulierendes Eingreifen der Ver­waltung.

Im Dorfbereich Costedt wird der Verkauf einer Wegparzelle parallel zu den Teichen in Costedt diskutiert. Die anwesenden Costedter sehen den Verkauf überwiegend kritisch.

Der Termin „SPD vor Ort“  der SPD Eisbergen fand dieses Mal in der Bäckerei Karlchen in Eisbergen am 17. Mai statt.
Wie immer bei diesen Terminen konnten sich die interessierten Bürger an die örtlichen Ratsmitglieder wenden. In Eisbergen nahmen die Ratsmitglieder Friedrich Schmeding und Fritz Günter Vogt Anregungen und Wünsche zu aktuellen Themen aus den Orten auf und informierten über die aktuellen Sachstände in der Ratsarbeit. Für kreisweite Angelegenheiten stand die Kreistagsabgeordnete Birgit Härtel für Anregungen und Informationen zur Verfügung. Weiter waren Vertreter des Fraktionsvorstands der SPD sowie des Stadtverbandes vor Ort.

Besondere Schwerpunkte bei den ortsansässigen Bürgern waren die Straßenunterhaltung in unserem Bereich sowie der Neubau des Feuerwehrgerätehauses. Ein weiterer Diskussionspunkt war auch die Sanierung der Eisberger Sporthalle sowie die Möglichkeit eines kompletten Neubaus. Nachfragen gab es auch zu den Möglichkeiten eines Bedarfshaltepunktes der RB 77 „Weserbahn“. Ein besonderes Interesse gab es zur Haltung und den Antworten der SPD zu den verstärkt rechtspopulistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft. Aus unserer Sicht hilft an dieser Stelle nur Aufklärung und Überzeugungsarbeit.  Den „einfachen“ und radikalen Antworten der Populisten setzen wir das Angebot der offenen Diskussion und Aufklärung entgegen.
Das nächste Mal findet „SPD vor Ort“ in Costedt am 14.6. von 17 bis 19 Uhr in der Blockhütte statt. Es würde uns freuen, wenn auch zu diesem Termin zahlreiche, interessierte Bürgerinnen und Bürger kommen würden.

Am Freitag den 05. April fand der Termin „SPD vor Ort“ in der Mönckhoffschen Mühle in Kleinenbremen statt.
Bei diesem Termin konnten sich Kleinenbremer und Wülpker Bürger bei Ihren Ratsmitgliedern Thomas Wehking und Rainer Besser über aktuelle politische Themen aus den Ortschaften informieren und selber Anregungen und Wünsche äußern.

Des weiteren standen Vertreter aus dem Stadtverband- und Fraktionsvorstand zum Meinungsaustausch zur Verfügung.
Die meisten Anregungen kamen aus dem Bereich „Verkehrsberuhigung“, dem Wunsch den anstehenden Breitbandausbau politisch voran zu treiben, sowie die Ortsvereine und Gemeinschaften bei Anliegen an die Stadtverwaltung zu unterstützen. Es war alles in allem eine runde Sache mit tollen Gesprächen und 2 wunderbaren Stunden im regen Austausch mit den Dorfbewohnern.

Die Wünsche und Anregungen werden nun bei den Sozialdemokraten intern besprochen und anschließend in die entsprechenden Gremien und Ausschüsse weitergeleitet

Der nächste „SPD vor Ort“ Termin findet am 17.Mai in Eisbergen in der Bäckerei „ Karlchen „ von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt.

Bei schönstem Sonnenschein fand der diesmalige „SPD vor Ort“ Termin am 22. März in Nammen statt. Die SPD möchte sich besonders bei dem Schützenverein Bergkette für die freundliche Aufnahme und Bereitstellung der Räumlichkeiten bedanken.
Auch bei diesem Termin standen Vertreter von Stadtverbands- und Fraktionsvorstand sowie der örtlichen Ratskandidat für Fragen und Anregungen der Nammer Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Ebenso wie bereits bei dem Januartermin in Barkhausen war auch in Nammen auf die vakante Ausgabe von gelben Säcken verwiesen worden. Dieses Problem wurde nun durch den Bezirksausschussvorsitzenden Jörg Achilles gelöst und die Ausgabe wird zukünftig im Nammer Blumenstübchen sowie im Laurentius-Lädchen erfolgen.

Weitere Probleme waren die Verlagerung des Schwerlastverkehrs aus dem Ortskern sowie ein sicherer Schulweg zwischen Nammen und Lerbeck, diese Probleme werden nun durch die Sozialdemokraten in die zugehörigen Ausschüsse eingebracht und dort zielorientiert beraten.

Der nächste „SPD vor Ort“ Termin für Kleinenbremen und Wülpke findet am 05. April 2019 in der Mönkhoffschen Mühle, Am Rehm 2a, Porta Westfalica-Kleinenbremen statt. Auch bei diesem Termin wird eine rege Bürgerbeteiligung erhofft.